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Für ein kräftiges Essen, ohne direkt zur intensivsten Amarone-Variante zu greifen, ist La Cengia besonders vielseitig. Der Amarone Classico richtet sich stärker an Liebhaber körperreicher, konzentrierter Rotweine. Monte Cà Bianca geht mit seiner längeren Reife noch deutlicher in Richtung besonderer Anlass und bewusst gewählter Premiumwein.
La Cengia, Amarone Classico und Monte Cà Bianca im Vergleich
- La Cengia Valpolicella Ripasso Classico Superiore 2023: die vielseitigste Wahl für kräftige Pasta, Fleischgerichte und mittelgereiften Käse. Beim Ripasso wird Valpolicella erneut auf den Trestern von Amarone und/oder Recioto vergoren. Das bringt mehr Körper und Struktur, ohne den Wein zu einem Amarone zu machen.
- Begali Amarone della Valpolicella Classico 2022: für alle, die bewusst einen kraftvollen Amarone suchen. Die Trauben werden vor der Vinifikation getrocknet; Begali empfiehlt den Wein besonders zu Braten, Wild, gegrilltem und rotem Fleisch sowie gereiftem Käse.
- Monte Cà Bianca 2019: die stärker auf Reife ausgerichtete Amarone-Wahl. Begali führt Monte Cà Bianca offiziell als Amarone della Valpolicella DOCG Classico Riserva und nennt mindestens vier Jahre Reife im Keller mit anschließender Flaschenreife. Das macht ihn besonders interessant für Wild, kräftige Braten, gereiften Käse und festliche Anlässe.
Ripasso und Amarone sollten dabei nicht als einfache Qualitätsleiter verstanden werden. Sie entstehen nach unterschiedlichen Regeln und erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Der ausführliche Vergleich Amarone, Ripasso und Valpolicella erklärt die Unterschiede bei Herstellung, Körper und Einsatz beim Essen.
Was bedeuten Ripasso, Classico, Superiore und Riserva?
Valpolicella Ripasso ist eine eigenständige DOC. Das prägende Verfahren ist die erneute Vergärung eines Valpolicella auf den Trestern, die bei der Herstellung von Amarone und/oder Recioto anfallen. Ripasso ist deshalb weder eine Mischung aus fertigem Amarone und Valpolicella noch ein anderer Name für Appassimento.
Auch Classico und Superiore beschreiben nicht dasselbe. Classico verweist bei diesen Weinen auf das traditionelle geografische Produktionsgebiet der Valpolicella Classica. Superiore ist eine zusätzliche Spezifikation mit eigenen Anforderungen. Die Begriffe sollten deshalb nicht zu einer einzigen Qualitätsstufe „Classico Superiore“ verschmolzen werden.
Beim Monte Cà Bianca kommt Riserva hinzu. Der Produzent beschreibt die Abfüllung als Amarone della Valpolicella DOCG Classico Riserva und nennt eine besonders lange Reife. Wer vor allem einen klassischen kräftigen Amarone für ein Dinner sucht, muss deshalb nicht automatisch zu Monte Cà Bianca greifen; der reguläre Amarone Classico kann die passendere Wahl sein.
Welcher Begali passt zu Essen und Anlass?
- Zu Pasta mit kräftiger Sauce oder einem vielseitigen Fleischgericht: La Cengia Ripasso.
- Zu Rinderbraten, Grillfleisch oder kräftigem Käse: Amarone Classico.
- Zu Wild, einem festlichen Braten oder einem langen Dinner: Monte Cà Bianca.
- Als Einstieg in die kräftigeren Weine der Valpolicella: La Cengia, wenn mehr Struktur als bei einfachem Valpolicella gewünscht ist.
- Als Geschenk für einen Amarone-Liebhaber: Amarone Classico für die klassische Stilrichtung, Monte Cà Bianca für den stärker reifeorientierten und besonderen Anlass.
Begali empfiehlt für La Cengia und die beiden Amarone-Stile ungefähr 16 bis 18 °C. Gerade kräftiger Amarone sollte nicht zu warm serviert werden. Weitere praktische Hinweise zu Temperatur, Glas und Belüftung bietet Wein richtig servieren.
Häufige Fragen zu Begali Lorenzo
- Ist Begali La Cengia ein Amarone?
- Nein. La Cengia ist ein Valpolicella Ripasso DOC Classico Superiore. Bei der Herstellung wird Valpolicella auf den Trestern von Amarone und/oder Recioto erneut vergoren. Trotz dieser Verbindung bleibt Ripasso eine eigenständige Weinkategorie.
- Was ist der wichtigste Unterschied zwischen La Cengia und Begali Amarone?
- Beim Ripasso steht die zusätzliche Refermentation auf Amarone- beziehungsweise Recioto-Trestern im Mittelpunkt. Amarone wird dagegen aus zuvor getrockneten Trauben erzeugt. Dadurch ist Amarone typischerweise konzentrierter und für besonders kräftige Gerichte die naheliegendere Wahl.
- Was bedeutet Classico bei den Begali-Weinen?
- Classico bezeichnet den Bezug zum traditionellen Produktionsgebiet innerhalb der Valpolicella. Es ist nicht einfach ein Synonym für höhere Qualität und sollte von Begriffen wie Superiore oder Riserva getrennt betrachtet werden.
- Wann lohnt sich Monte Cà Bianca statt des normalen Amarone Classico?
- Monte Cà Bianca ist besonders interessant, wenn ausdrücklich eine Amarone-Riserva mit längerer Reife für ein festliches Essen, ein Geschenk oder einen bewussten Genussabend gesucht wird. Für einen klassischen Amarone zu Braten, Grillfleisch oder gereiftem Käse ist der Amarone Classico bereits eine schlüssige Wahl.