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Weinbau in Forio, geprägt von Biancolella und Forastera
Costa delle Parracine ist in der Gemeinde Forio auf Ischia angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen zwei weiße Rebsorten: Rund 2,5 Hektar der Weinberge sind mit Biancolella bepflanzt, etwa 1,5 Hektar mit Forastera. Beide wachsen auf Böden vulkanischen Ursprungs.
Das Portfolio greift diese Aufteilung unmittelbar auf. Neben einer reinsortigen Biancolella führt die Marke einen Forastera Ischia DOC; dessen Trauben stammen laut Erzeuger aus Forio. Die Biancolella positioniert der Produzent ausdrücklich als sortenreinen Wein, der das Potenzial der Rebsorte herausstellen soll.
Parracine: Trockenmauern als Namensgeber
„Parracine“ nennt man auf Ischia die traditionellen Trockenmauern aus grünem Tuffstein des Monte Epomeo. Sie wurden über Jahrhunderte errichtet und schützen Weinberge sowie weitere landwirtschaftlich genutzte Flächen. Costa delle Parracine macht dieses Element der insularen Kulturlandschaft zum Namensgeber und zentralen Bezugspunkt der Marke.
Auch die Kellerei trägt diesen geologischen Bezug sichtbar in sich: Sie wurde 1878 vollständig in den grünen Tuffstein des Monte Epomeo gegraben. Damit verbindet sich der heutige Rebsortenfokus mit einer historischen baulichen Struktur vor Ort.
Ischias lange Weinbaugeschichte
Die Produzentenseite ordnet das Projekt in eine lange Weinbaugeschichte der Insel ein und verweist auf ein Dokument von 1036 n. Chr., das Weinbau als weit verbreitete Kultur auf Ischia belegt. Costa delle Parracine knüpft daran nicht über historische Etiketten oder Cuvées an, sondern über die Konzentration auf Biancolella und Forastera sowie über den Bezug auf die Parracine-Landschaft von Forio.