- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Show next
Bei der Einordnung ist eine wichtige Besonderheit zu beachten: Die im Partnershop angebotenen Weine tragen überwiegend den Namen Jean-Marie Fourrier beziehungsweise J.M Fourrier. Diese Bezeichnung steht für die kleine Négoce- beziehungsweise Micro-Négoce-Linie des Winzers. Sie ist von den Weinen des familieneigenen Domaine Fourrier zu unterscheiden. Jean-Marie Fourrier verantwortet beide Linien, doch die Herkunft des Leseguts und die Besitzstruktur der Weinberge sind nicht identisch.
Derzeit sind mehrere Jahrgänge und Herkunftsstufen auffindbar. Der Schwerpunkt liegt auf Grand-Cru-Weinen aus 2022, 2023 und 2024. Dazu kommen zwei Jahrgänge des Gevrey-Chambertin Premier Cru Les Perrières. Verfügbarkeit, Jahrgang und konkrete Flaschen können sich kurzfristig ändern. Ist die gewünschte Abfüllung nicht mehr erhältlich, eignen sich andere Fourrier-Weine derselben Gemeinde, ein benachbarter Grand Cru oder ein vergleichbarer Pinot Noir aus dem Burgund als Alternative.
Eine grundlegende Einordnung von Côte de Nuits, Pinot Noir, Chardonnay sowie der burgundischen Herkunftspyramide bietet unser Ratgeber Welche Weine kommen aus dem Burgund?.
Prüfe jetzt, welche Weine von J.M Fourrier aktuell über den Weinonaut-Partnershop verfügbar sind. Falls eine bestimmte Lage oder ein Jahrgang vergriffen ist, können dort andere Fourrier-Abfüllungen oder vergleichbare hochwertige Burgunder angeboten werden.
Der Vergleich desselben Climats in zwei aufeinanderfolgenden Jahren ist besonders aussagekräftig. Produzent und Herkunft bleiben gleich, während Witterung, Ertrag und Reifeverlauf wechseln.
Konkrete Tipps zu Sauce, Schmorzeit und Auswahl des Kochweins findest du in unserem Ratgeber Welcher Wein passt zu Boeuf Bourguignon?.
Mehr zur Aufbewahrung und zu typischen Fehlern findest du in unserem Ratgeber Wie lange kann ich welchen Wein lagern?.
| Aktuell im Weinonaut-Partnershop auffindbare Abfüllung | Herkunftsstufe | Stilistische Orientierung |
|---|---|---|
| Chambertin Grand Cru 2022 | Grand Cru aus Gevrey-Chambertin | Kraftvoll, tief und langfristig angelegt mit dunkler Frucht, Gewürzen und fester Struktur |
| Grands Échezeaux Grand Cru 2023 | Grand Cru aus Flagey-Échezeaux | Dicht, würzig und fein strukturiert mit großer Länge und ausgeprägtem Reifepotenzial |
| Latricières-Chambertin Grand Cru 2024 | Grand Cru aus Gevrey-Chambertin | Junge, noch schwer abschließend einzuschätzende Abfüllung aus einer eher straffen und mineralisch geprägten Lage |
| Échezeaux Grand Cru 2023 | Grand Cru aus Flagey-Échezeaux | Duftig, geschmeidig und würzig mit roter bis dunkler Frucht und seidiger Textur |
| Gevrey-Chambertin 1er Cru Les Perrières 2023 | Premier Cru aus Gevrey-Chambertin | Präzise, kalkig und frisch mit klarer Pinot-Frucht und feinem Tannin |
| Gevrey-Chambertin 1er Cru Les Perrières 2022 | Premier Cru aus Gevrey-Chambertin | Reifer und großzügiger als 2023, zugleich mit der für die Lage typischen Spannung |
Domaine Fourrier und Jean-Marie Fourrier richtig unterscheiden
Domaine Fourrier: Weine aus dem Familienbesitz
Domaine Fourrier bezeichnet das historische Familienweingut in Gevrey-Chambertin. Die Domaine bewirtschaftet einen vergleichsweise kleinen Rebflächenbesitz mit einem Schwerpunkt in Gevrey-Chambertin sowie weiteren Parzellen in benachbarten Gemeinden der Côte de Nuits. Zu den besonders bekannten Domaine-Weinen zählen Gevrey-Chambertin Vieille Vigne, mehrere Premiers Crus wie Clos Saint-Jacques, Combe aux Moines und Les Goulots sowie der Grand Cru Griotte-Chambertin. Der Zusatz „Domaine“ auf dem Etikett signalisiert grundsätzlich, dass der Wein aus Weinbergen des eigenen Betriebs stammt.Jean-Marie Fourrier: die kleine Négoce-Linie
Unter dem Namen Jean-Marie Fourrier entstand zusätzlich eine kleine Négoce-Linie. Sie erweitert das Spektrum auf Herkünfte, die nicht zum klassischen Familienbesitz gehören. Dazu zählen unter anderem Chambertin, Latricières-Chambertin, Échezeaux und Grands Échezeaux. „Négoce“ bedeutet im Burgund nicht automatisch anonymer Massenwein oder fertig zugekaufter Flaschenwein. Bei einer kleinen Micro-Négoce kann der Winzer mit ausgewählten Weinbergsbesitzern zusammenarbeiten, Trauben aus bestimmten Parzellen beziehen und Vinifikation sowie Ausbau selbst verantworten. Jean-Marie Fourrier beschreibt diese Arbeit als Erweiterung der Domaine auf zusätzliche Terroirs. Die produzierten Mengen sind klein. Für einzelne Weine entstehen nur wenige Fässer. Dadurch kann die Verfügbarkeit ebenso begrenzt sein wie bei Weinen aus eigenem Besitz.| Bezeichnung auf dem Etikett | Grundsätzliche Bedeutung | Beim Kauf beachten |
|---|---|---|
| Domaine Fourrier | Wein aus den Weinbergen des familieneigenen Betriebs | Appellation, Lage, Jahrgang und Domaine-Bezeichnung vollständig prüfen |
| Jean-Marie Fourrier | Wein der kleinen Négoce-Linie aus ausgewählten zusätzlichen Herkünften | Nicht automatisch als Domaine-Abfüllung oder eigener Weinbergsbesitz einordnen |
| J.M Fourrier | Verkürzte Händler- oder Markenbezeichnung für Jean-Marie Fourrier | Das Flaschenetikett und die konkrete Produzentenangabe sind maßgeblich |
Warum diese Unterscheidung wichtig ist
Die Herkunftsbezeichnung Grand Cru sagt aus, aus welcher geschützten Lage die Trauben stammen. Sie sagt jedoch nicht automatisch, wem die Parzelle gehört. Ein Chambertin von Jean-Marie Fourrier kann daher ein Grand Cru aus Chambertin sein, ohne ein Wein aus einem historischen Domaine-Fourrier-eigenen Chambertin-Weinberg zu sein. Für den Genuss ist das nicht automatisch ein Nachteil. Für Sammler, Preisvergleiche und die korrekte Dokumentation ist der Unterschied dennoch wesentlich. Angebote sollten deshalb nicht nur nach dem Namen Fourrier, sondern nach der vollständigen Kombination aus Produzentenbezeichnung, Appellation, Lage, Jahrgang, Flaschengröße und Zustand verglichen werden.Die Geschichte von Domaine Fourrier
Von Pernot-Fourrier zum heutigen Familienweingut
Die Geschichte des Betriebs ist eng mit Fernand Pernot und der Familie Fourrier verbunden. Im 20. Jahrhundert wurden Weine zeitweise unter dem Namen Pernot-Fourrier vermarktet. Zu den wichtigen historischen Parzellen gehörten Flächen in Griotte-Chambertin und Gevrey-Chambertin Premier Cru Clos Saint-Jacques. Jean-Claude Fourrier führte den Betrieb später weiter. Sein Sohn Jean-Marie Fourrier arbeitete bereits als junger Mann im Familienweingut und sammelte zusätzlich Erfahrungen außerhalb des eigenen Kellers.Erfahrungen bei Henri Jayer und in Oregon
Jean-Marie Fourrier lernte unter anderem bei Henri Jayer in Vosne-Romanée und bei Domaine Drouhin in Oregon. Diese Stationen werden häufig erwähnt, weil sie zwei unterschiedliche Perspektiven verbanden: die präzise, auf gesunde Trauben und feine Extraktion ausgerichtete Burgundertradition sowie Erfahrungen mit Pinot Noir außerhalb Frankreichs. 1994 übernahm Jean-Marie Fourrier im Alter von 23 Jahren die Verantwortung für den Familienbetrieb. Er modernisierte technische Abläufe, reduzierte Erträge gezielt und entwickelte einen Stil, der reife Frucht nicht mit starker Extraktion oder dominanter neuer Eiche gleichsetzt.Ein kleiner Betrieb mit internationaler Nachfrage
Die Rebfläche der Domaine wird meist mit ungefähr neun bis zehn Hektar angegeben. Für einen international stark gesuchten Namen ist das wenig. Noch kleiner sind die Mengen einzelner Premier- und Grand-Cru-Abfüllungen. Die Kombination aus alten Reben, kleinen Parzellen, begrenzter Produktion und hoher Nachfrage erklärt, warum Fourrier-Weine häufig nur in kleinen Zuteilungen erhältlich sind. Das gilt sowohl für viele Domaine-Weine als auch für die zusätzlichen Jean-Marie-Fourrier-Cuvées.Alte Reben und präzise Weinbergsarbeit
Mindestens 30 Jahre alte Reben für Domaine-Abfüllungen
Jean-Marie Fourrier misst dem Alter der Reben große Bedeutung bei. Für Domaine-Abfüllungen werden nach übereinstimmenden Fachangaben nur Trauben von Reben verwendet, die mindestens ungefähr 30 Jahre alt sind. Trauben jüngerer Anlagen werden nicht unter derselben Domaine-Linie abgefüllt. Ältere Reben besitzen häufig tiefere und stärker verzweigte Wurzelsysteme. Sie können in trockenen Phasen andere Bodenbereiche erschließen und reagieren teilweise weniger stark auf kurzfristige Wetterschwankungen. Alte Reben sind jedoch keine automatische Qualitätsgarantie. Entscheidend bleiben Gesundheit, Ertrag, Pflege, Klonmaterial, Boden und Jahrgang.Ertrag früh steuern statt spät korrigieren
Fourrier arbeitet bereits vor der Blüte an der Ertragssteuerung. Ein gezieltes Ausbrechen überzähliger Triebe kann die spätere Traubenmenge und die Belüftung der Laubwand beeinflussen. Eine späte grüne Lese wird nicht als starres Standardwerkzeug verstanden. Alte, ausgeglichene Reben sollen ihren Ertrag möglichst früh selbst regulieren. Die Arbeit wird an Parzelle und Jahr angepasst.Reife bedeutet mehr als Zucker
Der Lesezeitpunkt wird nicht allein nach Mostgewicht oder möglichem Alkohol gewählt. Farbe, Geschmack der Beeren, Reife der Schalen und Kerne, Säure, Duft und Wetterrisiko müssen zusammen betrachtet werden. Bei Pinot Noir kann eine zu frühe Lese grüne, harte Tannine erzeugen. Zu langes Warten kann Frische und Herkunft verwischen. Fourriers Stil zielt deshalb auf reife, klare Frucht bei erhaltener Spannung.Vinifikation: wenig Extraktion und zurückhaltende Eiche
Entrappen ohne starkes Zerquetschen
Die Trauben werden überwiegend beziehungsweise vollständig entrappt. Die Beeren sollen möglichst intakt bleiben und nicht unnötig zerquetscht werden. Eine spontane Gärung mit natürlich vorhandenen Hefen setzt nach einer kurzen Phase ein. Der Ansatz unterscheidet sich von einer Vinifikation, die durch viele Stiele, intensive Pumpvorgänge oder starke mechanische Extraktion bewusst maximale Kraft sucht. Bei Fourrier stehen Fruchtklarheit, Textur und feines Tannin im Mittelpunkt.Sanfte Extraktion
Während der Gärung wird der Kontakt zwischen Saft und Schalen vorsichtig gesteuert. Pinot Noir besitzt vergleichsweise dünne Schalen. Zu aggressive Extraktion kann Bitterkeit, Trockenheit und eine grobe Struktur erzeugen. Ein großer Gevrey-Chambertin darf kraftvoll sein, sollte aber nicht nur über Masse wirken. Die Lagen sollen sich durch Duft, Säureverlauf, Tannin, Mineralität und Länge voneinander unterscheiden.Wenig neue Eiche
Der Anteil neuer Fässer ist vergleichsweise niedrig. Für Grand Cru werden häufig maximal ungefähr 20 Prozent neue Eiche genannt, bei Premier Cru und Village-Weinen weniger. Bourgogne Rouge kann ganz ohne neue Fässer ausgebaut werden. Neue Eiche kann Vanille, Toast, Rauch und Gewürze beitragen. Ein begrenzter Anteil verhindert, dass diese Aromen die feine Pinot-Frucht und die Unterschiede der Lagen überdecken.Langer Ausbau ohne häufiges Umziehen
Die Weine bleiben lange auf der Feinhefe und werden während des Ausbaus möglichst nicht umgezogen. Fourrier nutzt die im Fass vorhandene Kohlensäure als natürlichen Schutz vor Sauerstoff. Schwefel wird entsprechend zurückhaltend eingesetzt. Nach ungefähr 16 bis 20 Monaten können die Weine ohne Schönung und Filtration abgefüllt werden. Junge Flaschen wirken durch die reduktive Ausbauweise manchmal zunächst verschlossen. Luft im Glas kann dann helfen, Frucht und Duft deutlicher hervortreten zu lassen.Burgund verstehen: Grand Cru ist nicht gleich Grand Cru
Eine streng geografische Herkunftspyramide
Die burgundische Hierarchie reicht vereinfacht von regionalen Appellationen über Village- und Premier-Cru-Weine bis zu Grand Cru. Die Einstufung bezieht sich auf die geografische Herkunft, nicht auf eine jährlich neu vergebene Bewertung. Ein Grand Cru stammt aus einer besonders abgegrenzten und eigenständig geschützten Lage. Trotzdem können Produzent, Parzellenposition, Rebalter, Ertrag, Lesezeitpunkt und Vinifikation zu erheblichen Qualitäts- und Stilunterschieden führen.Pinot Noir als Übersetzer kleiner Unterschiede
Die aktuellen J.M-Fourrier-Angebote sind rote Burgunder aus Pinot Noir. Die Sorte kann rote Kirsche, Himbeere, Erdbeere, Johannisbeere, Pflaume, Veilchen, Kräuter und Gewürze zeigen. Mit Reife kommen Unterholz, Pilze, Tee, Leder und Erde hinzu. Pinot Noir besitzt oft weniger Farbe und Tannin als Cabernet Sauvignon. Seine Stärke liegt nicht zwingend in maximaler Konzentration, sondern in Duft, Transparenz, Textur und der Fähigkeit, Unterschiede kleiner Lagen sichtbar zu machen. Eine Orientierung nach Frucht, Säure, Tannin und Körper bietet unser Beitrag Welcher Wein schmeckt mir?.Chambertin Grand Cru 2022
Eine der berühmtesten Lagen von Gevrey-Chambertin
Chambertin liegt in Gevrey-Chambertin an der Côte de Nuits. Die Appellation ist ausschließlich für roten Grand Cru vorgesehen. Pinot Noir wächst auf kalk- und tongeprägten Böden am mittleren Hang. Chambertin wird häufig mit Kraft, Dichte und langer Entwicklung verbunden. Typische junge Eindrücke können schwarze Kirsche, Brombeere, Pflaume, Veilchen, Lakritz und Gewürze sein. Mit Flaschenreife entwickeln sich Tabak, Wild, Leder, Pilze und Unterholz.Jahrgang 2022: reif, aber nicht zwangsläufig schwer
2022 war im Burgund warm und trocken. Rechtzeitige Niederschläge und die Wasserspeicherung der Böden halfen vielen alten Reben durch den Sommer. Gute Erzeuger konnten konzentrierte, reife Pinot-Noir-Trauben mit überraschend erhaltener Frische lesen. Ein junger Chambertin 2022 kann bereits großzügige Frucht zeigen und gleichzeitig noch sehr verschlossen sein. Die Länge, Tanninqualität und Balance sind für die weitere Entwicklung wichtiger als eine möglichst offene Jugendphase.Latricières-Chambertin Grand Cru 2024
Ein kühler wirkender Grand Cru neben Chambertin
Latricières-Chambertin liegt südlich von Chambertin und direkt oberhalb von Mazoyères-Chambertin. Es handelt sich um einen roten Grand Cru aus Pinot Noir. Die Schreibweise wird gelegentlich fehlerhaft verkürzt oder ohne Akzent dargestellt. Die Lage wird häufig straffer, kühler und mineralischer eingeordnet als besonders üppige Nachbarn. Rote und dunkle Beeren, Veilchen, Kräuter, Erde und steinige Würze können das Profil prägen.2024 noch nicht als gereiften Wein beurteilen
Eine 2024er Abfüllung befindet sich im Jahr 2026 noch in einer sehr frühen Phase. Je nach Freigabezeitpunkt kann sie erst kurz abgefüllt oder als zukünftige Lieferung angeboten sein. Eine abschließende Beurteilung von Trinkreife und Entwicklung ist deshalb nicht seriös. Wer primär einen sofort offenen Burgunder sucht, sollte einen reiferen Jahrgang oder einen Village- beziehungsweise Premier-Cru-Wein vergleichen. Wer die Entwicklung einer seltenen jungen Lage verfolgen möchte, kann 2024 unter stabilen Bedingungen einlagern.Échezeaux und Grands Échezeaux 2023
Zwei eigenständige Grand-Cru-Appellationen
Échezeaux und Grands Échezeaux sind zwei getrennte Grand-Cru-Appellationen in der Gemeinde Flagey-Échezeaux. Beide erzeugen Rotwein aus Pinot Noir. Grands Échezeaux ist flächenmäßig kleiner und geologisch vergleichsweise homogener. Die ähnlich klingenden Namen führen regelmäßig zu Verwechslungen. „Grands Échezeaux“ ist nicht einfach ein größeres Flaschenformat oder eine Marketingstufe des Échezeaux. Auf Etikett und Angebot muss die vollständige Appellation stehen.Échezeaux: vielfältig und oft duftbetont
Échezeaux umfasst zahlreiche Climats und ist stilistisch entsprechend vielfältig. Häufig werden rote Kirsche, Himbeere, Pflaume, Rose, Veilchen und Gewürze genannt. Die Textur kann geschmeidig und früh verführerisch wirken, gute Weine besitzen dennoch lange Reserven.Grands Échezeaux: kompakter und strukturierter
Grands Échezeaux liegt nahe dem oberen Teil des Clos de Vougeot. Der Stil wird häufig dichter, strukturierter und einheitlicher beschrieben. Dunklere Frucht, Gewürze, Waldboden und ein festeres Tanningerüst können stärker hervortreten.| Merkmal | Échezeaux Grand Cru | Grands Échezeaux Grand Cru |
|---|---|---|
| Appellation | Eigenständiger Grand Cru in Flagey-Échezeaux | Eigenständiger, kleinerer Grand Cru in Flagey-Échezeaux |
| Typische Orientierung | Duftig, geschmeidig und je nach Climat sehr unterschiedlich | Kompakter, strukturierter und häufig ernster |
| Frucht | Rote Kirsche, Himbeere und Pflaume | Dunklere Kirsche, Pflaume und Brombeere |
| Speisen | Ente, Kalb, Taube und Pilze | Rind, Lamm, Wild und kräftige Pilzgerichte |
| Kaufentscheidung | Für Duft, Finesse und geschmeidige Pinot-Struktur | Für Tiefe, Tannin und langfristige Entwicklung |
Gevrey-Chambertin Premier Cru Les Perrières
Premier Cru unterhalb der Grand-Cru-Stufe
Les Perrières ist ein Premier-Cru-Climat in Gevrey-Chambertin. Der Name verweist auf steinige beziehungsweise ehemalige steinbruchartige Bodenverhältnisse. Kalk und Steine können die Drainage, Bodentiefe und Wärmeverteilung beeinflussen. Der Wein ist nicht als Grand Cru klassifiziert. Ein guter Premier Cru kann dennoch komplex, lagerfähig und deutlich herkunftsgeprägt sein. Gegenüber Chambertin bietet Les Perrières häufig eine früher verständliche, feinere und preislich niedrigere Möglichkeit, Fourriers Stil kennenzulernen.2022 und 2023 direkt vergleichen
| Orientierung | Les Perrières 2022 | Les Perrières 2023 |
|---|---|---|
| Jahrgangscharakter | Warm, reif und großzügig mit guter Konzentration | Fruchtbetont, lebendig und bei sorgfältiger Ertragskontrolle präzise |
| Fruchtbild | Reife Kirsche, Pflaume und dunklere Beeren | Rote Kirsche, Himbeere und florale Nuancen |
| Aktuelle Phase | Sehr jung, möglicherweise bereits etwas verbundener | Noch jünger und stärker von Primärfrucht und Ausbau geprägt |
| Auswahl | Für mehr Reife, Volumen und einen kleinen Entwicklungsvorsprung | Für Frische, Duft und eine längere gemeinsame Kellerentwicklung |
Wie schmeckt J.M Fourrier?
Es gibt keinen einheitlichen Geschmack für alle J.M-Fourrier-Weine. Chambertin, Échezeaux und Les Perrières besitzen unterschiedliche Böden, Hanglagen und mikroklimatische Bedingungen. Eine gemeinsame Handschrift zeigt sich eher in klarer Frucht, feiner Extraktion, zurückhaltendem Holz und langer Entwicklung.| Entwicklungsphase | Mögliche Aromen | Wirkung im Glas |
|---|---|---|
| Sehr jung | Kirsche, Himbeere, Johannisbeere, Pflaume, Veilchen und Gewürze | Fruchtbetont, gespannt, teilweise reduziert oder verschlossen |
| Beginnende Reife | Getrocknete Blüten, Tee, Kräuter, Erde und feines Holz | Verbunden, seidiger und vielschichtiger |
| Gereifter Pinot Noir | Unterholz, Pilze, Leder, Wild, Tabak und getrocknete Frucht | Fein, komplex und empfindlicher gegenüber Luft |
| Kräftiger Grand Cru | Dunkle Kirsche, Brombeere, Lakritz und erdige Gewürze | Dicht, lang und tanninreicher |
| Feiner Premier Cru | Rote Beeren, Blüten, Kreide und Kräuter | Präzise, frischer und häufig früher zugänglich |
Welcher J.M-Fourrier-Wein passt zu dir?
| Gesuchter Stil oder Anlass | Passende Orientierung | Warum? |
|---|---|---|
| Maximale Tiefe und Lagerpotenzial | Chambertin Grand Cru 2022 | Die Herkunft steht für Kraft, Struktur und sehr lange Entwicklung. |
| Strafheit und mineralische Spannung | Latricières-Chambertin Grand Cru 2024 | Die Lage wird häufig kühler und linearer als üppigere Nachbarn eingeordnet. |
| Duft und geschmeidige Eleganz | Échezeaux Grand Cru 2023 | Rote Frucht, Blüten und seidige Textur können stärker im Mittelpunkt stehen. |
| Dichte und würzige Struktur | Grands Échezeaux Grand Cru 2023 | Die kleinere Appellation wird häufig kompakter und langfristiger wahrgenommen. |
| Einstieg in die Marke | Les Perrières 2022 oder 2023 | Premier Cru zeigt Herkunft und Stil, ohne die Jugendhärte und Seltenheit eines Grand Cru. |
| Jahrgangsvergleich | Les Perrières 2022 und 2023 | Gleiche Lage und gleicher Produzent machen den Klimaeinfluss nachvollziehbar. |
Passende Alternative bei Nichtverfügbarkeit
| Nicht mehr verfügbare Wunschabfüllung | Mögliche Alternative | Vergleichsgedanke |
|---|---|---|
| Chambertin 2022 | Latricières-Chambertin oder anderer Gevrey-Grand-Cru | Gleiche Gemeinde und Pinot Noir, aber strafferer oder anders gewichteter Lagencharakter |
| Grands Échezeaux 2023 | Échezeaux 2023 | Direkter Vergleich zweier benachbarter Appellationen im gleichen Jahr |
| Échezeaux 2023 | Grands Échezeaux 2023 oder feiner Vosne-Romanée Premier Cru | Ähnliche Duft- und Gewürzwelt mit unterschiedlicher Struktur |
| Les Perrières 2022 | Les Perrières 2023 | Identische Lage mit jüngerem, frischerem Jahrgangsprofil |
| Les Perrières 2023 | Gevrey-Chambertin Village oder anderer Premier Cru | Ähnliche Gemeinde und Rebsorte bei anderer Herkunftsstufe |
Welche Speisen passen zu J.M Fourrier?
Feiner Pinot Noir braucht kein schweres Gericht
Ein großer Burgunder wird häufig zu Rind oder Wild empfohlen. Das kann passen, ist aber nicht zwingend. Feinere Fourrier-Weine harmonieren ebenso mit Ente, Taube, Perlhuhn, Kalb, Pilzen und Gerichten mit zurückhaltendem Jus. Je jünger und strukturierter der Wein ist, desto mehr Eiweiß und Fett darf das Gericht besitzen. Bei gereiften Flaschen sollten Sauce, Röstaromen und Gewürze zurückhaltender ausfallen, damit Blüten-, Pilz- und Unterholznoten erhalten bleiben.| Gericht | Passende Fourrier-Orientierung | Warum es harmoniert |
|---|---|---|
| Ente mit reduzierter Kirschsauce | Échezeaux | Kirsche greift die Pinot-Frucht auf, während das Fett die Säure ausgleicht. |
| Taube oder Perlhuhn | Les Perrières | Feines Geflügel passt zur floralen, präzisen Premier-Cru-Struktur. |
| Rinderfilet mit Pilzen | Grands Échezeaux | Fleischtextur und Umami begleiten Würze und festes Tannin. |
| Lammrücken mit Kräutern | Latricières-Chambertin | Rosmarin, Thymian und Röstaromen greifen Kräuter und mineralische Würze auf. |
| Geschmorte Rinderbacke | Chambertin | Konzentrierter Jus und weiches Fleisch tragen die kraftvolle Grand-Cru-Struktur. |
| Boeuf Bourguignon | Les Perrières oder reiferer Gevrey-Stil | Pilze, Speck, Zwiebel und Schmorjus spiegeln die herzhafte Pinot-Entwicklung. |
| Steinpilzrisotto | Échezeaux oder gereifter Premier Cru | Umami und Erde ergänzen Unterholz- und Pilzaromen. |
| Époisses oder gereifter Comté | Reifer, harmonischer Pinot Noir | Salz und Reifearomen passen, solange der Käse den Wein nicht überdeckt. |
J.M Fourrier richtig servieren
Temperatur zwischen 14 und 17 °C
Junger Pinot Noir kann bei ungefähr 14 bis 16 °C starten und sich im Glas langsam erwärmen. Gereifte Grand-Cru-Weine zeigen sich häufig bei ungefähr 15 bis 17 °C gut. Bei warmer Wohnraumtemperatur wirken Alkohol, Süße und Breite stärker. Zu kalt serviert erscheinen Säure und Tannin härter, während Duft und Textur verschlossen bleiben.Ein großes Burgunderglas verwenden
Ein bauchiges Burgunderglas bietet Pinot Noir genügend Oberfläche und führt die feinen Aromen zur Nase. Das Glas sollte nur bis zur breitesten Stelle gefüllt werden. Für den Vergleich von Échezeaux und Grands Échezeaux oder Les Perrières 2022 und 2023 sind identische Gläser wichtig. Unterschiedliche Glasformen können den Duft stärker verändern als kleine Unterschiede zwischen zwei Weinen.Junge Fourrier-Weine kontrolliert belüften
Durch den reduktiven, lange auf der Feinhefe erfolgenden Ausbau können junge Weine zunächst zurückhaltend oder leicht verschlossen wirken. Ein großes Glas und Zeit sind häufig sinnvoller als sofortiges aggressives Dekantieren. Ein sehr junger Chambertin kann von einer Karaffe profitieren. Die Entwicklung sollte regelmäßig geprüft werden. Mehr Luft ist nicht automatisch besser.Gereifte Flaschen vorsichtig öffnen
Eine ältere Flasche sollte einige Stunden aufrecht stehen, damit sich mögliches Depot sammelt. Der Korken kann mit zunehmendem Alter empfindlich werden. Das Dekantieren dient dann primär der Trennung vom Bodensatz. Eine breite Karaffe und langer Luftkontakt können feine Reifearomen schnell abschwächen. Weitere Hinweise zu Glas, Temperatur und Karaffe bietet unser Beitrag Wein richtig servieren.Lagerung und Provenienz
Kühl, dunkel und konstant
Für eine lange Entwicklung braucht Pinot Noir eine möglichst konstante, kühle Temperatur, Dunkelheit, wenig Erschütterung und einen intakten Verschluss. Flaschen mit Naturkork werden liegend gelagert. Starke Temperaturschwankungen und längere Wärmephasen beschleunigen die Alterung. Eine seltene Flasche kann durch falschen Transport bereits geschädigt werden, obwohl Etikett und Kapsel äußerlich gut aussehen.Grand Cru nicht automatisch jahrzehntelang vergessen
Grand Cru besitzt grundsätzlich großes Reifepotenzial. Dennoch entwickelt sich nicht jede Flasche gleich. Jahrgang, Abfüllung, Korken, Lagerung und persönliche Vorlieben verändern das optimale Trinkfenster. Wer junge Frucht, Energie und Spannung schätzt, kann einen Wein früher öffnen. Wer Leder, Pilze, Tee und Unterholz sucht, muss länger warten und das Risiko der Flaschenentwicklung akzeptieren.| Weintyp | Orientierender Umgang | Wichtige Prüfung |
|---|---|---|
| Les Perrières Premier Cru | Früher zugänglich, aber mehrere Jahre Entwicklung sinnvoll | Jahrgang, gewünschte Fruchtphase und Lagerhistorie |
| Échezeaux Grand Cru | Jung duftig möglich, mit längerer Reife komplexer | Produzentenlinie und konkrete Parzellenherkunft |
| Grands Échezeaux Grand Cru | Häufig mehr Geduld für Struktur und Tannin einplanen | Provenienz und stabile Kellerbedingungen |
| Chambertin Grand Cru | Langfristig angelegt; junge Flaschen können verschlossen sein | Flaschenzustand, Korken, Transport und Lagerung |
| Latricières-Chambertin 2024 | Sehr jung; Reifebeurteilung nur vorsichtig vornehmen | Lieferstatus, Abfüllzeitpunkt und tatsächliche Partnershop-Angaben |
Flaschenzustand bei seltenen Burgundern
Bei hochpreisigen Weinen sind nachvollziehbare Herkunft und Lagerung entscheidend. Füllstand, Kapsel, Etikett, Glas, Korken und mögliche Spuren von Flüssigkeitsaustritt sollten zusammenpassen. Ein beschädigtes Etikett beeinflusst den Geschmack nicht direkt. Es kann aber auf feuchte Lagerung oder häufige Standortwechsel hindeuten. Eine makellose Verpackung ersetzt umgekehrt keine seriöse Provenienz.J.M Fourrier verschenken oder sammeln
- Zum Kennenlernen: Les Perrières Premier Cru statt eines sehr jungen Grand Cru
- Für Gevrey-Fans: Chambertin und Latricières-Chambertin als Lagenvergleich
- Für Vosne- und Flagey-Liebhaber: Échezeaux und Grands Échezeaux aus demselben Jahr
- Für einen persönlichen Jahrgang: 2022, 2023 oder 2024 passend zu Geburtstag, Hochzeit oder Jubiläum
- Für Sammler: vollständige Produzentenbezeichnung und Provenienz dokumentieren
- Für eine Verkostung: Premier Cru neben Grand Cru in identischen Gläsern
- Bei Nichtverfügbarkeit: einen ähnlichen Pinot Noir derselben Gemeinde oder eine andere Fourrier-Abfüllung auswählen
Häufige Fragen zu J.M Fourrier
Fragen und Antworten
Wer ist Jean-Marie Fourrier?
Jean-Marie Fourrier ist der Winzer und Leiter des familieneigenen Domaine Fourrier in Gevrey-Chambertin. Zusätzlich erzeugt er unter seinem eigenen Namen eine kleine Négoce-Linie.Ist J.M Fourrier dasselbe wie Domaine Fourrier?
Nicht vollständig. J.M beziehungsweise Jean-Marie Fourrier bezeichnet häufig die Micro-Négoce-Linie. Domaine Fourrier steht für Weine aus dem familieneigenen Weinbergsbesitz.Was ist eine Micro-Négoce?
Eine Micro-Négoce ist ein sehr kleines Handelshaus beziehungsweise eine ergänzende Produktionslinie. Der Winzer arbeitet mit ausgewählten Trauben oder Weinbergsparzellen von Partnern und verantwortet die weitere Weinbereitung.Welche J.M-Fourrier-Weine sind derzeit verfügbar?
Aktuell können über den Weinonaut-Partnershop unter anderem Chambertin 2022, Grands Échezeaux 2023, Échezeaux 2023, Latricières-Chambertin 2024 sowie Les Perrières 2022 und 2023 gefunden werden. Der Bestand kann sich kurzfristig ändern.Welche Rebsorte wird verwendet?
Die aktuell angebotenen Rotweine werden aus Pinot Noir erzeugt.Ist Latricières-Chambertin ein Weißwein?
Nein. Latricières-Chambertin ist eine Grand-Cru-Appellation für roten Burgunder aus Pinot Noir.Was ist der Unterschied zwischen Échezeaux und Grands Échezeaux?
Es handelt sich um zwei eigenständige Grand-Cru-Appellationen. Grands Échezeaux ist kleiner und wird häufig kompakter und strukturierter eingeordnet, während Échezeaux stilistisch vielfältiger ist.Ist Les Perrières ein Grand Cru?
Nein. Les Perrières ist ein Gevrey-Chambertin Premier Cru.Wie schmeckt J.M Fourrier?
Typisch sind klare Kirsch- und Beerenfrucht, Blüten, feine Gewürze und zurückhaltendes Holz. Mit Reife können Tee, Pilze, Unterholz, Leder und Erde hinzukommen.Verwendet Fourrier viel neues Holz?
Nein. Der Anteil neuer Eiche ist vergleichsweise niedrig und wird nach Herkunftsstufe angepasst. Ziel ist, Frucht und Terroir nicht durch starke Fassnoten zu verdecken.Werden die Trauben entrappt?
Die Weine werden überwiegend beziehungsweise vollständig aus entrappten Trauben erzeugt. Die Beeren werden möglichst schonend behandelt und nicht stark zerquetscht.Werden Fourrier-Weine filtriert?
Die Weine werden nach langem Ausbau üblicherweise ohne Schönung und Filtration abgefüllt.Warum wirken junge Fourrier-Weine manchmal verschlossen?
Der lange Ausbau auf der Feinhefe und der geringe Sauerstoffkontakt können einen reduktiven Eindruck fördern. Zeit im Glas kann Frucht und Duft öffnen.Bei welcher Temperatur wird J.M Fourrier serviert?
Etwa 14 bis 17 °C sind je nach Alter und Herkunft eine sinnvolle Orientierung.Muss J.M Fourrier dekantiert werden?
Junge Grand-Cru-Weine können von kontrollierter Belüftung profitieren. Gereifte Flaschen sollten vorsichtig und vor allem zur Trennung vom Depot dekantiert werden.Welche Speisen passen zu J.M Fourrier?
Geeignet sind Ente, Taube, Perlhuhn, Kalb, Rind, Lamm, Wild, Pilze und gereifter Käse.Wie lange kann J.M Fourrier lagern?
Premier und Grand Cru können sich bei guter Lagerung viele Jahre entwickeln. Eine pauschale Trinkfrist ist wegen Jahrgang, Flaschenzustand und persönlicher Vorliebe nicht seriös.Ist J.M Fourrier biologisch oder biodynamisch zertifiziert?
Eine pauschale Zertifizierung sollte nicht angenommen werden. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben zum konkreten Wein, zur Herkunft der Trauben und zum beteiligten Weinbergsbetrieb.Ist J.M Fourrier vegan?
Das lässt sich nicht allgemein bestätigen. Entscheidend sind mögliche Schönungsmittel und die verbindlichen Angaben zur jeweiligen Abfüllung.Was tun, wenn die gewünschte Flasche nicht mehr verfügbar ist?
Vergleiche andere Jahrgänge derselben Lage, eine benachbarte Grand-Cru-Appellation, Les Perrières als Premier-Cru-Alternative oder einen anderen hochwertigen Pinot Noir aus der Côte de Nuits.Quellen und weiterführende Informationen
- FINE+RARE – Geschichte des Domaine Fourrier, alte Reben, Weinbergsarbeit, Vinifikation, Ausbau auf der Feinhefe und zurückhaltender Einsatz neuer Eiche
- Bourgogne Wines – offizielle Einordnung von Gevrey-Chambertin, Premier Crus, Grand Crus, Pinot Noir und regionalem Terroir
- Sotheby’s Wine – Abgrenzung zwischen Domaine Fourrier und der Jean-Marie-Fourrier-Micro-Négoce sowie Arbeitsweise der zusätzlichen Weinbergslinien