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Ein Weinprojekt im Valle del Salnés
Pedro Méndez begann 2015 im Valle del Salnés in Pontevedra mit der Weinbereitung. Ein prägender Teil dieses Projekts ist die Rückgewinnung aufgegebener Weinberge. Die veröffentlichte Adresse der Adega lautet A Laxe 18, Padriñán-Sanxenxo, Pontevedra.
Adega Pedro Méndez arbeitet nach eigener Darstellung außerhalb der Denominación de Origen Rías Baixas. Deshalb werden nicht alle Weine des Projekts unter dieser Herkunftsbezeichnung präsentiert. Für die Einordnung der Marke ist dieser rechtliche und konzeptionelle Abstand zur D.O. wichtiger als eine pauschale Zuordnung über die Region allein.
Autochthone Rebsorten, zurückhaltende Kellerarbeit
Im Zentrum stehen Albariño, Espadeiro, Mencía und Caiño tinto. Die erklärte Arbeitsweise lautet: minimale Intervention in der Bodega und größtmöglicher Respekt vor dem Weinberg. Daraus lässt sich vor allem eine klare Haltung zur Bewahrung des Ausgangsmaterials ablesen; konkrete Ausbauarten oder sensorische Profile nennt die dokumentierte Markeninformation nicht.
Parzellen- und Rebenlinien
Das eigene Portfolio umfasst die Linien Sen Etiqueta, As Abeleiras, O Comezo, Viruxe und Tres Vellas. Zwei Bezeichnungen verweisen besonders direkt auf die Herkunft der Trauben: As Abeleiras wird als Albariño aus einer einzelnen Parzelle vorgestellt. O Comezo steht für einen Espadeiro aus hundertjährigen Reben. Damit markieren diese Weine zwei unterschiedliche Bezugspunkte innerhalb der Marke – die klar abgegrenzte Parzelle und das Alter des Rebbestands – ohne dass daraus automatisch eine allgemeine Qualitätsrangfolge folgt.