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Zwei Generationen, ein Projekt in Ribera del Duero
Alba en Ribera ist das von AlbaenRibera S.L. entwickelte Weinprojekt der Familie. Die Marke versteht sich als Verbindung zweier Generationen: Alba Abiega bringt ihren Hintergrund als in Rioja geborene Produzentin mit Tätigkeit in Ribera del Duero ein, während Enrique Abiega auf mehr als 40 Jahre Berufserfahrung im Weinsektor und auf Leitungsfunktionen bei mehreren Bodegas zurückblickt.
Der Standort der Bodega ist Olmedillo de Roa in der Provinz Burgos. Zur Arbeit des Projekts gehört außerdem eine eigene Finca, die nach Angaben der Marke vollständig ökologisch bewirtschaftet wird. Diese Angaben beschreiben den konkreten Rahmen von Alba en Ribera, ohne daraus pauschale Aussagen über sämtliche Weine oder eine allgemeine Stilordnung abzuleiten.
Tempranillo als roter Faden
Die bislang vorgestellten Weine der Marke sind jeweils reinsortig aus Tempranillo gekeltert. Damit setzt Alba en Ribera auf eine klare gemeinsame Grundlage und macht die Unterschiede vor allem über die jeweilige Ausarbeitung und Reife nachvollziehbar.
„Desde Zero“: der erste Wein
„Desde Zero“ wird als erster Wein und als erstes Kapitel in der Geschichte von Alba en Ribera vorgestellt. Der Wein besteht laut Produzent zu 100 % aus Tempranillo und reift neun Monate in französischen Eichenfässern. Die Zeitangabe bezeichnet die Reifephase dieses Weins; sie ist nicht mit einem Jahrgang gleichzusetzen.
„Sin Prisas“: das zweite Kapitel
Mit „Sin Prisas“ beschreibt Alba en Ribera das zweite Kapitel der eigenen Markengeschichte. Auch dieser Wein basiert vollständig auf Tempranillo. Die Reife in französischer Eiche dauert mindestens zwölf Monate und ist damit länger angesetzt als bei „Desde Zero“. Der Name markiert dabei die eigene Kapitelstruktur der Marke, nicht automatisch eine allgemeine Qualitätsklassifikation.
Wofür Alba en Ribera steht
Das Profil von Alba en Ribera ergibt sich vor allem aus der Verbindung eines Familienprojekts, der konkreten Verankerung in Olmedillo de Roa, der ökologisch bewirtschafteten eigenen Finca und einer klar geführten Weinlinie. Wer die Marke fachlich einordnet, findet den entscheidenden Vergleichspunkt weniger in einer Vielzahl unterschiedlicher Rebsorten als in der Frage, wie Tempranillo und französische Eiche innerhalb der einzelnen Kapitel eingesetzt werden.