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Alella Vinícola ist ein historischer Weinproduzent aus Alella in Katalonien, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1906 zurückreichen. Damals gründeten 54 Mitglieder eine landwirtschaftliche Genossenschaft. Ihre Geschichte ist eng mit der DO Alella verbunden: Nach Angaben des katalanischen Weinbauinstituts hatte die Cooperativa Alella Vinícola eine zentrale Rolle bei der Wiederbelebung dieser Herkunftsbezeichnung, vor allem durch die Abfüllung und Vermarktung von Qualitätsweinen.
Eine Genossenschaft mit regionaler Wirkung
Die Bedeutung von Alella Vinícola erschließt sich nicht allein aus dem Gründungsdatum. Die Kellerei steht auch für eine Phase, in der die organisierte Verarbeitung und Vermarktung dazu beitrug, die Weine der DO Alella wieder stärker sichtbar zu machen. Die Bezeichnung DO Alella verweist dabei auf die katalanische Herkunftsregion, in deren geografischem Zusammenhang die Kellerei historisch verankert ist.
Die institutionelle Geschichte verlangt eine genaue Unterscheidung: In einem offiziellen Gemeindeverzeichnis wird Alella Vinícola S.L. als Rechtseinheit geführt. Davon zu trennen ist die historische Genossenschaftsbezeichnung Cooperativa Alella Vinícola. Ein kommunales Informationsheft beschreibt außerdem, dass die Kellerei seit 1998 von den Brüdern Samuel und Xavier Garcia geleitet wurde. Diese Angabe bezieht sich auf den dort dokumentierten Zeitraum und ist nicht mit einer pauschalen Aussage über die heutige Leitung gleichzusetzen.
Marfil, Ivori, Vallmora und Violeta
Mit Alella Vinícola sind historisch mehrere Markenlinien verbunden: Marfil, Ivori, Vallmora und Violeta. Sie gehören zum überlieferten Markenkontext der Kellerei und zeigen, unter welchen Namen ihre Weine in der Geschichte des Hauses auftraten. Aus den Markennamen allein lässt sich jedoch keine einheitliche Stilbeschreibung einzelner Weine ableiten.
Das Kellereigebäude als Teil von Alella
Die Verbindung zur Gemeinde ist auch baulich sichtbar. Alella behandelt das historische Gebäude von Alella Vinícola als erhaltenswertes Ortsensemble und plant seine mögliche Umnutzung als öffentliche Einrichtung. Damit besitzt die Kellerei neben ihrer Rolle in der Weingeschichte der DO Alella auch einen konkreten Bezug zur Ortsidentität.