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Eine Sancerre-Familie mit dokumentierter Geschichte
Die Familie Mellot ist in lokalen Archiven bereits für 1513 belegt. Ihre Geschichte ist nicht nur mit dem Weinbau, sondern auch mit dem Weinhandel verbunden: 1881 erhielt das Haus eine Lizenz, Wein in Frankreich und weltweit zu versenden. Die offizielle Darstellung beschreibt die Familientradition als Weitergabe von Vater zu Sohn.
Domaine La Moussière als Mittelpunkt
Mehr als 30 Hektar Rebfläche gehören zur Domaine La Moussière und liegen in einem zusammenhängenden Block an der Südwestspitze von Sancerre. Die Produzentenseite bezeichnet die Domaine als Eckpfeiler des Hauses. Zu den dort genannten Cuvées zählen La Moussière, Génération XIX und Edmond.
Das technische Datenblatt der Cuvée La Moussière weist Mergel von Saint-Doulchard, auch als Caillottes bezeichnet, sowie einen Kimmeridgien-Untergrund aus. Die Reben sind süd-südwestlich exponiert. Für diesen Wein wird außerdem biologischer und biodynamischer Anbau genannt. Gelesen wird von Hand in 25-Kilogramm-Kisten; anschließend werden die Trauben am Sortiertisch ausgewählt.
Sancerre aus zwei Rebsorten
Die weiße Seite der Marke beruht auf Sauvignon Blanc, während roter und roséfarbener Sancerre aus Pinot Noir erzeugt werden. Damit steht Alphonse Mellot innerhalb der Appellation für ein Spektrum, das Herkunft und Farbe über zwei unterschiedliche Rebsorten fassbar macht. Der Name La Moussière bezeichnet dabei nicht nur eine einzelne Abfüllung, sondern zugleich die zentrale Domaine, mit der mehrere eigenständige Cuvées verbunden sind.