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Ein Projekt mit Wurzeln in El Pego
Die Geschichte von Alvar de Dios Hernández beginnt nicht mit einer abstrakten Herkunftsbehauptung, sondern mit einer konkreten Parzelle: 2008 übernahm Álvar de Dios Hernández die Bewirtschaftung eines historischen Weinbergs seines Großvaters Donaciano in El Pego. 2014 gab er dem Vorhaben mit einer eigenen Bodega eine eigenständige Struktur.
El Pego und die D.O. Toro bilden dabei den frühen geografischen Bezug des Projekts. Besonders klar lässt er sich an Aciano ablesen: Der Wein stammt aus einem wurzelechten, 1919 auf Sandböden in El Pego gepflanzten Bestand von Tinta de Toro. Das Alter der Reben und die konkrete Parzellenherkunft sind hier keine Nebendetails, sondern Teil der dokumentierten Weinlinien der Marke.
Von Toro nach Arribes del Duero
Ab 2015 erweiterte Álvar de Dios Hernández seine Arbeit in die Weinregion Arribes del Duero. Die offizielle Gebietsabgrenzung verortet Arribes zwischen Zamora und Salamanca entlang des Duero. Innerhalb dieses zweiten Arbeitsfelds nennt die Produzentenseite Villadepera als Herkunft für drei Weine: einen Ortswein aus mehreren Mikroparzellen sowie die Lagenweine Yavallo und Las Vidres.
Eine weitere eigenständige Herkunftslinie ist Vagüera aus El Maderal. Dokumentiert sind dafür Doña-Blanca-Reben, die 1920 gepflanzt wurden. Damit wird die regionale Ausrichtung des Projekts nicht nur über zwei Gebietsbezeichnungen, sondern auch über einzelne Orte, Parzellen und historische Rebbestände greifbar.
Bewirtschaftung als ausdrücklicher Grundsatz
Für die eigenen Parzellen beschreibt Alvar de Dios Hernández eine ökologische und biodynamische Bewirtschaftung. Diese Angabe kennzeichnet die Arbeitsweise des Projekts; weitergehende Aussagen über Kellertechnik oder einen einheitlichen Geschmacksstil lassen sich daraus nicht ableiten.
Wer die Marke fachlich einordnet, sollte deshalb vor allem auf ihre Entwicklung und Herkunftsstruktur achten: vom 2008 begonnenen Weinberg in El Pego über die 2014 aufgebaute eigene Bodega bis zur Erweiterung nach Arribes im Jahr 2015. Aciano, Vagüera, Yavallo und Las Vidres stehen dabei für historisch oder parzellenbezogen ausgewiesene Linien innerhalb dieses Weges.