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Ein Weinprojekt in La Verdosa
Arrayán begann 1999 als gemeinsames Weinbauprojekt von José María Entrecanales und María Marsans. Der zentrale Ort der Marke ist die Finca La Verdosa bei Santa Cruz del Retamar in Toledo; die Finca liegt zwischen den Ebenen von Méntrida und der Sierra de Gredos und bildet den geografischen Bezugspunkt der ursprünglichen Pflanzungen.
Der eigene Weinberg besteht aus sechs großen Parzellen, die 1999 angelegt wurden. Inzwischen wird er zunehmend um autochthone Rebsorten ergänzt. Zur Markengeschichte gehört die erste vermarktete Jahrgangsreferenz unter dem Namen Arrayán Premium. Später kamen unter anderem Garnacha und Albillo Real in das Rebsortenprofil.
Parzellen getrennt vinifiziert
Arrayán behandelt die Trauben der verschiedenen Weinberge getrennt. Dieses Vorgehen soll die Eigenart der jeweiligen Finca und der Herkunftsdörfer in den einzelnen Weinen sichtbar machen, statt sie von vornherein zu einer gemeinsamen Herkunft zusammenzufassen. Die Bodegas Arrayán, S.L. ist als angeschlossene Bodega der DOP Méntrida geführt.
Im Weinberg arbeitet die Bodega ökologisch und verzichtet auf Herbizide und Insektizide. Bei der Gärung setzt Arrayán auf die eigenen Hefen der Trauben und damit auf spontane Gärungen. Diese getrennte Verarbeitung und die beschriebenen Arbeitsweisen gehören zum belegten Herstellungsprofil der Marke.
Das belegte Profil von Arrayán
Die Identität der Marke ergibt sich damit aus einer klar umrissenen Entstehungsgeschichte und einem konkreten Arbeitsansatz: ein 1999 begründetes Weinprojekt in La Verdosa, ein eigener Weinberg mit sechs Parzellen, die schrittweise Erweiterung um autochthone Sorten sowie die separate Verarbeitung verschiedener Weinberge und Dörfer. Arrayán steht in diesem Sinn für eine Herkunfts- und Parzellenorientierung innerhalb seines Standorts in Toledo.