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Vom Fassweinbetrieb zur eigenen Handschrift
Das Weingut August Kesseler hat seinen Ursprung in Assmannshausen im unteren Rheingau. Gegründet wurde der Betrieb 1924; August Kesseler übernahm ihn mit 19 Jahren von seinen Eltern. Zu diesem Zeitpunkt umfasste das Weingut 2,5 Hektar, und der Fassweinverkauf prägte das Geschäft. Aus dem anfangs überwiegend auf Fassweinverkauf ausgerichteten Betrieb entwickelte sich eine Markenwelt mit Fokus auf Spätburgunder und Riesling.
Assmannshausen bildet dabei einen wesentlichen Bezugspunkt. Das Weingut beschreibt das Umfeld mit engen Flusstälern, Steillagen sowie Quarzit- und Tonschieferböden. Gerade der Assmannshäuser Höllenberg ist für die Geschichte von August Kesseler wichtig: Das Weingut sieht seinen Namensgeber im Zusammenhang mit diesen Spätburgundern als einen Wegbereiter des modernen deutschen Pinot Noir.
Spätburgunder und Riesling als feste Bezugspunkte
Die Markenwelt konzentriert sich auf zwei Rebsorten: Spätburgunder, international Pinot Noir genannt, und Riesling. Aus beiden entstehen Weine ebenso wie Sekte. Das ist keine bloße Sortenvielfalt, sondern die ausdrücklich benannte Grundlage des Hauses.
Für die Herkunftsorientierung sind die Weinberge entscheidend: Sie werden vom Weingut durchgängig als VDP.ERSTE LAGE® oder VDP.GROSSE LAGE® klassifiziert geführt. Für den Lorchhäuser Seligmacher hebt das Weingut sowohl die Einstufung als VDP.GROSSE LAGE® als auch einen daraus erzeugten VDP.GROSSES GEWÄCHS®-Wein hervor.
Lorchhäuser Seligmacher
Neben dem Assmannshäuser Bezugspunkt hebt das Weingut den Lorchhäuser Seligmacher als weitere konkret benannte Herkunft hervor.
Rechtlich firmiert der Betrieb als Weingut August Kesseler GmbH & Co. KG mit Sitz in Rüdesheim am Rhein.