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Gründung in Santiago de Cuba
Die Geschichte von BACARDÍ beginnt am 4. Februar 1862 in Santiago de Cuba. Don Facundo Bacardí Massó hatte dort eine kleine Destillerie erworben und gründete die Marke, die heute als Rum-Marke innerhalb des Bacardi-Unternehmens geführt wird. Damit liegt der dokumentierte Ursprung von BACARDÍ in Kuba, nicht in einer späteren internationalen Niederlassung.
Zur frühen Markenidentität gehört die Fledermaus. Nach der Unternehmensgeschichte schlug Doña Amalia, die Ehefrau des Gründers, vor, die Fledermaus als Symbol des Rums zu übernehmen. Das Motiv wurde früh mit der Marke verbunden und zählt bis heute zu ihren wiedererkennbaren historischen Kennzeichen.
Vom kubanischen Ursprung zur internationalen Organisation
Die internationale Entwicklung setzte nicht erst in jüngerer Zeit ein: 1910 eröffnete BACARDÍ in Barcelona den ersten Standort außerhalb Kubas. Das Unternehmen bezeichnet diesen Schritt als Beginn seiner multinationalen Präsenz und als Grundlage für die weitere Tätigkeit über Kuba hinaus.
Ein entscheidender Bruch folgte 1960. Nach Unternehmensangaben wurden die BACARDÍ-Aktivitäten und Vermögenswerte in Kuba durch revolutionäre Regierungskräfte ohne Entschädigung beschlagnahmt. Die Unternehmensaktivitäten wurden anschließend außerhalb Kubas fortgesetzt. Für die Einordnung der Marke ist diese Zäsur zentral, weil sie den Übergang von einer in Kuba gegründeten Destillerie zu einer außerhalb Kubas weitergeführten internationalen Unternehmensgeschichte markiert.
Wofür BACARDÍ historisch steht
BACARDÍ lässt sich damit über drei klar belegte Ebenen einordnen: die Gründung durch Don Facundo Bacardí Massó in Santiago de Cuba, das früh etablierte Fledermauszeichen und die internationale Entwicklung mit Barcelona als erstem Standort außerhalb Kubas. Die Markengeschichte ist daher zugleich eine Gründungsgeschichte des kubanischen Rums und die Chronik eines Unternehmens, dessen Tätigkeit nach den Ereignissen von 1960 außerhalb Kubas fortgeführt wurde.