Belondrade y Lurtón

Belondrade y Lurtón ist der historische Signaturwein der 1994 von Didier Belondrade gegründeten Bodega Belondrade in La Seca, Valladolid, im Kerngebiet der D.O. Rueda. Der Markenursprung liegt in einem Rueda-Projekt rund um Verdejo; die erste Jahrgangsfreigabe des Weins erfolgte 1996.

Geprägt wird die Bodega durch die Weinbergsbasis Quinta San Diego, die 22 Parzellen mit insgesamt 40 Hektar umfasst, sowie durch getrennte Vinifikation und parzellenbezogenen Ausbau. Erst danach werden die Partien zu einer finalen Assemblage zusammengeführt.

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Eine Bodega mit klarer Rueda-Herkunft

Die Geschichte von Belondrade beginnt 1994: Didier Belondrade gründete die Bodega in La Seca, Valladolid. Der Ort liegt im Kerngebiet der spanischen Herkunftsbezeichnung D.O. Rueda, und das Projekt ist von Beginn an mit Verdejo verbunden. Belondrade y Lurtón wurde 1996 erstmals als Jahrgang freigegeben und ist der historische Signaturwein der Bodega.

Damit steht der Name für den Ursprung und die Entwicklung der Bodega. Die regionale Verankerung lässt sich präzise benennen: La Seca, D.O. Rueda und die auf dem Hochplateau nahe La Seca gelegene Weinbergsbasis Quinta San Diego.

Quinta San Diego und die Arbeit mit Parzellen

Quinta San Diego besteht laut Bodega aus 22 Parzellen mit insgesamt 40 Hektar. Die einzelne Parzelle bildet dabei eine eigene Einheit in der Weinbereitung. Die Trauben werden getrennt vinifiziert, anschließend parzellenbezogen ausgebaut und erst zum Schluss assembliert. Diese Abfolge – Einzelvinifikation, individueller Ausbau und abschließende Zusammenführung – ist ein wesentlicher Bestandteil der beschriebenen Markenidentität.

Eine Assemblage bezeichnet in diesem Zusammenhang das Zusammenführen zuvor separat behandelter Partien. Der Begriff steht hier somit nicht für eine beliebige Mischung, sondern für den letzten Schritt eines ausdrücklich parzellenorientierten Herstellungsprozesses.

Historische Erweiterungen des Portfolios

Nach dem Signaturwein wurde das Portfolio der Bodega zeitlich erweitert: 2000 kam der Rosé Belondrade Quinta Clarisa hinzu, 2002 folgte Belondrade Quinta Apolonia. Beide Namen gehören zur dokumentierten Entwicklung der Marke und zeigen, dass ihre Geschichte über den ersten Signaturwein hinausgeht.

Ein weiterer markeneigener Meilenstein ist die ökologische Zertifizierung, die die Bodega für das Jahr 2010 angibt. Diese Einordnung beschreibt einen historischen Schritt in der Entwicklung des Hauses; sie wird hier nicht als Aussage über den aktuellen Zertifizierungsstatus verstanden.

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