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Bodega Cuatro Rayas steht für eine Genossenschaft aus La Seca mit Wurzeln im Jahr 1935. Aus der Bodega Cooperativa de La Seca wurde 1946 Agrícola Castellana; seit 2019 lautet die Firmenbezeichnung Bodega Cuatro Rayas. Der Name verweist auf den Pago de las Cuatro Rayas, der historisch mit den Gemeinden La Seca, Rodilana, Medina del Campo und Rueda verbunden wird.
Genossenschaft mit Rolle in der D.O. Rueda
Die Bodega beschreibt sich als Gründungsmitglied der Denominación de Origen Rueda und als eine der ersten dort eingetragenen Bodegas. Damit gehört ihre Geschichte unmittelbar zur institutionellen Entwicklung dieser Herkunftsbezeichnung. Das Profil ist vor allem von Verdejo geprägt: Nach Angaben des Produzenten entfallen rund 80 Prozent der jährlich verarbeiteten etwa 17 Millionen Kilogramm Trauben auf diese Rebsorte.
Historische Solera-Tradition
In den 1950er-Jahren kam mit Fino 61 die erste kommerzielle Marke der Genossenschaft auf den Markt; sie stand für traditionell hergestellten Solera-Wein. Der Produzent bezeichnet den 61 Dorado Rueda als den ältesten Wein der Bodega.
Über Verdejo hinaus
Das dokumentierte Spektrum der Genossenschaft beschränkt sich nicht auf Rueda-Weißweine. Neben Verdejo verarbeitet sie Sauvignon Blanc, Viura, Tempranillo und Palomino Fino. Aus Palomino Fino entstehen traditionelle generöse Weine. Außerdem wurde das Portfolio im Lauf der Geschichte um erste Rotweine unter der D.O. Ribera del Duero erweitert. So verbindet Bodega Cuatro Rayas die klare Verdejo-Prägung ihrer Herkunft mit weiteren Rebsorten, Weinstilen und dokumentierten Herkunftsbezeichnungen.