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Ein Projekt mit historischem Flurnamen
Bodega Forlong ist ein Weingutsprojekt von Rocío Áspera und Alejandro Narváez in El Puerto de Santa María, Cádiz. Der Beginn datiert auf das Jahr 2007: Damals wurde die Finca „El olivar de Forlón“ erworben und der frühere Weinbau auf der Fläche wieder aufgenommen.
Auch der Name verweist auf eine konkrete Geschichte des Ortes. Nach Angaben der Tourismusseite von El Puerto de Santa María geht der Weinbergsname auf die aus England stammende Familie Furlong zurück; der historische Flurname lautete Forlón. Damit ist die Bezeichnung Forlong mit einer lokal überlieferten Namensgeschichte verbunden.
Ökologischer Weinbau in mehreren Parzellen
Die gesamte Rebfläche wird laut der Nachhaltigkeitsinitiative ökologisch bewirtschaftet. Genannt werden 17 Hektar in mehreren Parzellen im Raum El Puerto de Santa María und Jerez de la Frontera. Diese Angaben beschreiben den räumlichen und landwirtschaftlichen Rahmen des Projekts, ohne daraus einen bestimmten Weinstil abzuleiten.
Forlong 80/20 aus Palomino
Eine dokumentierte Weinlinie der Bodega ist Forlong 80/20. Das Datenblatt weist den Wein als 100-prozentigen Palomino vom Pago de Balbaína Baja aus. Die Bezeichnung „reinsortig“ beschreibt dabei ausschließlich, dass Palomino als einzige angegebene Rebsorte genannt wird.
So lässt sich Bodega Forlong anhand weniger, klar belegter Eckpunkte einordnen: ein 2007 begonnenes Weingutsprojekt, der historische Name Forlón, ökologisch bewirtschaftete Rebflächen und eine konkret benannte Palomino-Herkunft.