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Eine Kooperative aus Labastida
Bodegas y Viñedos Labastida entstand aus dem Zusammenschluss von Winzern aus Labastida in den 1960er-Jahren. Eine Fachquelle datiert die Gründung der Kooperative auf 1964. Damit steht hinter der Produzentenidentität kein einzelnes Weingut im engeren Sinn, sondern eine in Labastida verankerte Weinbauorganisation.
Die Weinberge liegen in Labastida in der Rioja Alavesa, im Umfeld der Sierra de Toloño. Als zentrale Rebsorten werden Tempranillo und Viura ausgewiesen. Diese geografische und ampelografische Einordnung beschreibt den konkreten Rahmen, in dem die Weine der Bodega entstehen, ohne daraus pauschale Aussagen über jeden einzelnen Wein abzuleiten.
Solagüen und Manuel Quintano
Die Kooperative bündelt mehrere eigenständige Weinprojekte. Solagüen wird als das traditionellere der beiden genannten Projekte beschrieben und bildet damit einen wichtigen Teil der gewachsenen Produzentenidentität. Manuel Quintano ist davon klar getrennt: Die Marke nimmt Bezug auf den aus Labastida stammenden Geistlichen Manuel Quintano und ist als eigenständiges, historisch motiviertes Projekt innerhalb des Portfolios angelegt.
Diese Markenstruktur ist für die Einordnung entscheidend. Bodegas y Viñedos Labastida bezeichnet die kooperative Produzentenidentität, während Solagüen und Manuel Quintano unterschiedliche Markenzugänge darunter repräsentieren. Historischer Ortsbezug und die Verbindung mehrerer Projekte gehören damit stärker zum Profil als eine einzige, uniform erzählte Weinlinie.
Herkunft präzise gelesen
Labastida liegt in Álava und gehört zur Rioja Alavesa. Die offizielle Gemeindeseite führt Bodegas y Viñedos Labastida an der Avenida Diputación 53 in Labastida. Für die fachliche Orientierung sind vor allem drei Eckpunkte belastbar: die kooperative Gründung in den 1960er-Jahren, die Herkunft der Weinberge aus Labastida sowie die beiden unter dem Produzentendach genannten Marken Solagüen und Manuel Quintano.