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Eine wiederbelebte Destillerie auf Islay
Die Bruichladdich Distillery wurde 1881 von den Harvey-Brüdern gegründet. Ihre Geschichte ist jedoch nicht allein die einer traditionsreichen schottischen Brennerei, sondern auch die einer Wiederbelebung: 2001 nahm die Destillerie ihren Weg erneut auf. Der Standort liegt an der Südwestspitze der Insel Islay in den schottischen Hebriden.
Heute ist Bruichladdich Distillery Company eine Tochtergesellschaft der Rémy Cointreau Group. Die Verbindung zur Insel bleibt dabei ein konkret benannter Teil des Produktionsverständnisses: Konzeption, Destillation, Reifung und Abfüllung erfolgen laut Destillerie auf Islay. Damit umfasst der Anspruch nicht nur die Herstellung des Destillats, sondern auch die Lagerung und die Abfüllung des Whiskys am selben Inselstandort.
Vier Namen, ein Destillerieportfolio
Unter dem Dach der Destillerie stehen drei eigenständige Islay Single Malt Scotch Whiskys: Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore. Die Namen bezeichnen damit nicht bloß einzelne Abfüllungen, sondern getrennte Whisky-Marken innerhalb eines Hauses.
Port Charlotte und Octomore entstanden im Zuge der Wiederbelebung als getorfte Destillate. Torf ist dabei der Brennstoff, dessen Rauch beim Darren des Malzes aromatisch auf das Getreide einwirken kann; bei diesen beiden Linien ist der Bezug zu getorftem Whisky ausdrücklich Teil ihrer Entstehungsgeschichte. Ergänzt wird das Whisky-Portfolio durch The Botanist, einen Islay Dry Gin, den die Destillerie als ersten Islay Dry Gin bezeichnet.
B-Corp-Zertifizierung
Bruichladdich gibt an, 2020 als erstes Scotch-Whisky-Unternehmen weltweit B-Corp-zertifiziert worden zu sein. Die Zertifizierung gehört damit zu den öffentlich hervorgehobenen Merkmalen des Unternehmensprofils – neben der historischen Verankerung auf Islay und der Gliederung in mehrere eigenständige Spirituosenmarken.