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Vom US-Start zur internationalen Marke
Bulldog London Dry Gin wurde 2007 von einem amerikanischen Unternehmer als moderne Ginmarke lanciert. Der erste Markt war die USA, anschließend folgte die Expansion nach Europa. Nach Angaben des Herstellers war die Marke bis 2015 in mehr als 55 Ländern präsent – eine Entwicklung, die Bulldog früh als international ausgerichtete Ginmarke positionierte.
Eine wichtige Zäsur folgte 2017: Campari kündigte die Übernahme der zuvor unabhängig geführten Marke an; der Erwerb wurde im Februar desselben Jahres vollzogen. Bulldog Gin gehört seither zur Campari Group.
Zwölf Botanicals, ein definierter London-Dry-Rahmen
Das zentrale Produkt der Marke ist als London Dry Gin beschrieben. Seine Rezeptur umfasst zwölf Botanicals, deren Herkunft der Hersteller verschiedenen Weltregionen zuordnet. Damit liegt die erkennbare Besonderheit weniger in einer regionalen Herkunftserzählung als in der international angelegten Zusammenstellung der Botanicals.
Für die Herstellung werden die Botanicals in hochprozentigem Getreidealkohol innerhalb einer Kupferbrennblase mazeriert. Auf diese Mazeration folgt die Destillation. Die Angaben beschreiben damit konkrete Verfahrensschritte, ohne den Gin auf eine einzelne Geschmacksrichtung oder eine bestimmte Trinkweise festzulegen.
Das dokumentierte Markenportfolio
Neben Bulldog London Dry Gin führt die offizielle Markenhistorie beziehungsweise Prozessdarstellung auch Bulldog Bold Black an. Die Variante gehört damit zum belegten Portfolio-Kontext der Marke. Aussagen zu Rezeptur oder Herstellungsdetails von Bold Black sind aus den vorliegenden Angaben nicht abzuleiten.
Bulldog lässt sich somit historisch präzise als moderne, 2007 gestartete London-Dry-Gin-Marke einordnen: zunächst unabhängig geführt, von den USA aus international entwickelt und seit 2017 Teil der Campari Group. Die zwölf Botanicals und der beschriebene Kupferbrennblasen-Prozess bilden die zentralen fachlich belegten Merkmale ihres Markenprofils.