Cascina Morassino

Cascina Morassino di Bianco Roberto ist ein familiengeführter Weinbaubetrieb in Barbaresco, den Mauro Bianco 1984 gründete. Bereits drei Generationen zuvor produzierten dort Wein aus Trauben der Lage Ovello; heute führt sein Sohn Roberto den Betrieb.

Die 4,5 Hektar Rebfläche verteilen sich auf die Barbaresco-Teilzone Ovello und die Teilzone Cottà in Neive. Damit steht bei Cascina Morassino die genaue Unterscheidung zwischen Produzentenname, Abfüllungsname und geografischer Herkunft im Mittelpunkt.

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Familiengeschichte mit Schwerpunkt Ovello

Cascina Morassino di Bianco Roberto ist in Barbaresco ansässig. Mauro Bianco gründete den Betrieb 1984; bereits drei vorherige Generationen produzierten Wein aus Trauben der Lage Ovello. Heute wird Cascina Morassino von Roberto Bianco, dem Sohn des Gründers, geführt.

Der Betrieb verfügt über insgesamt 4,5 Hektar Rebfläche. 3,5 Hektar liegen in der Teilzone Ovello von Barbaresco, ein weiterer Hektar in der Teilzone Cottà der Gemeinde Neive. Diese Flächenangaben beschreiben die Herkunft der Rebflächen, ohne daraus eine qualitative Rangordnung abzuleiten.

Ovello ist die Herkunftsangabe, Morassino der Hausname

Für die Einordnung der Weine ist die Namensgebung entscheidend: Ovello ist in der amtlichen Liste als geografische Zusatzbezeichnung innerhalb der Barbaresco-DOCG geführt. Morassino erscheint dagegen im Produzentennamen und ebenso als Name einer dokumentierten Barbaresco-Abfüllung; in der amtlichen Liste wird Morassino nicht als solche geografische Zusatzbezeichnung aufgeführt.

Die dokumentierten Barbaresco-Weine des Hauses sind daher als Barbaresco DOCG Ovello beziehungsweise Barbaresco DOCG Morassino über ihre jeweilige Benennung zu unterscheiden.

Dokumentierte Weine und Kellertechnik

Zum dokumentierten Marken- und Abfüllungskontext gehört neben den beiden Barbaresco-Weinen ein Langhe Nebbiolo DOC des Jahrgangs 2022. Er besteht aus 100 Prozent Nebbiolo; die Trauben stammen aus einer 0,9 Hektar großen, westlich ausgerichteten Parzelle in Neive.

Eine kommunale Betriebsbeschreibung nennt temperaturkontrollierte Edelstahlbehälter sowie 25-Hektoliter-Eichenfässer und Barriques für die Lagerung beziehungsweise Reifung. Mehr lässt sich aus dieser Dokumentation nicht belastbar über die einzelnen Ausbauanteile der Abfüllungen ableiten.

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