Castello Monaci

Castello Monaci ist eine eigenständige Weinmarke mit Weingut in Salento, im Südosten Apuliens zwischen Ionischem und Adriatischem Meer. Das Gebiet ist mit den autochthonen Rebsorten Primitivo, Malvasia Nera di Lecce und Negroamaro verbunden.

Seine Identität reicht von einem im Kataster von 1513 erwähnten Kloster über die Umwandlung zum Château im Jahr 1865 bis zur heutigen, in den 1970er Jahren aus Tuffstein errichteten Weingutsanlage. Auch die Weinbezeichnungen greifen mit Namen wie Medos, Kreos, Maru, Piluna, Artas und Aiace die Welt von Legenden und Mythen auf.

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Vom Kloster zum Castello

Die Geschichte von Castello Monaci setzt bei einem Gebäude an, das laut Markendarstellung Ende des 15. Jahrhunderts von Mönchen gegründet worden sein soll. Ein Eintrag im Kataster von 1513 erwähnt das Kloster ausdrücklich. Erst 1865 veränderte sich seine Prägung grundlegend: Die aus Burgund stammende Winzerfamilie Perry Graniger erwarb das Anwesen und wandelte es in ein Château um. In diesem Zusammenhang wurden Chardonnay und Pinot Noir angepflanzt.

Der Name Castello Monaci verbindet diese Stationen. Antonio Provenzano übersetzte „Château“ zu „Castello“ und benannte das Anwesen nach den früheren Mönchen. Damit ist die Bezeichnung nicht bloß ein Hinweis auf Architektur, sondern Teil der überlieferten Familien- und Ortsgeschichte.

Salento und autochthone Rebsorten

Castello Monaci liegt in Salento, dem im Südosten Apuliens gelegenen Gebiet zwischen den beiden Meeren. Die offizielle Gebietscharakterisierung stellt für das Anwesen drei autochthone Rebsorten heraus: Primitivo, Malvasia Nera di Lecce und Negroamaro. Diese Nennung beschreibt den regionalen und weinbaulichen Bezug der Marke, ohne daraus pauschale Aussagen über jeden einzelnen Wein abzuleiten.

Eine Weinwelt mit eigener Namenssprache

Die Weine von Castello Monaci tragen Namen, die laut offizieller Markendarstellung von Legenden und Mythen inspiriert sind. Medos, Kreos, Maru, Piluna, Artas und Aiace bilden dadurch eine eigenständige sprachliche Ebene innerhalb der Marke: Die Bezeichnungen verweisen auf eine erzählerische Welt, während der regionale Bezug in Salento verankert bleibt.

Architektur als Teil der Marke

Zum heutigen Weingutsensemble gehört ein in den 1970er Jahren von der Familie Memmo erbautes Gebäude aus Tuffstein. Es ergänzt die ältere Klostergeschichte um eine jüngere architektonische Schicht. Bei Castello Monaci stehen damit nicht nur Rebsorten und Weinbezeichnungen im Mittelpunkt, sondern auch die Abfolge von Kloster, Château und modernem Weingutsgebäude.

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