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Vom Podere Colombaio zur Marke Cava d’Onice
Die Wurzeln von Cava d’Onice liegen im Podere Colombaio, das Valter Nannetti in den frühen 1980er-Jahren erwarb. Der Betrieb wird von der Familie geführt. Einen entscheidenden Schritt in der Markengeschichte markiert das Jahr 2005: Damals entstand der Brunello di Montalcino Cava d’Onice, dessen Name später auf das Weingut überging.
Damit steht bei Cava d’Onice nicht eine nachträglich entwickelte Dachmarke am Anfang, sondern ein konkreter Wein. Diese Herkunft bleibt für die Identität des Hauses zentral: Montalcino und die dort angebaute Rebsorte Sangiovese bilden den Bezugspunkt, über den das Weingut seine Weine versteht und positioniert.
Brunello als Kern, weitere Linien als Ergänzung
Zum eigenen Spektrum gehören der Brunello di Montalcino Cava d’Onice und der als Cru bezeichnete Brunello di Montalcino Colombaio. Hinzu kommen Rosso di Montalcino sowie Weine der Kategorie Toscana. Die Namen Cava d’Onice und Colombaio verweisen dabei auf zwei unterschiedliche Brunello-Linien; sie sind nicht bloß verschiedene Jahrgänge desselben Weins.
Für die Einordnung der Marke ist diese Verbindung von Familienbetrieb, Podere-Herkunft und dem 2005 eingeführten Brunello wesentlich. Cava d’Onice erzählt Montalcino daher über eine klar benannte Betriebsgeschichte und eine Weinlinie, aus der der heutige Markenname hervorging.