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Ein Projekt mit eigener Namensgeschichte
Celler Pascona begann 1991. Als Toni Ripoll 2006 die Leitung übernahm, wurde das Projekt in Pascona umbenannt – als Hommage an die Pascones. Damit ist der Name nicht nur eine Herkunftsbezeichnung, sondern ausdrücklich mit der Geschichte verbunden, auf die der Produzent verweist.
Celler Pascona ist der Gesellschaft Baronia d’Entença S.L. zugeordnet. Der angegebene Standort liegt am Camí dels Fontanals in Falset, Tarragona. Die Weine gehören zur Denominació d’Origen Montsant.
Der Boden als markeneigener Bezugspunkt
Für die eigene Finca beschreibt Pascona ein Zusammenspiel von ungefähr 60 Prozent Ton, 30 Prozent Granit und 10 Prozent Llicorella. Diese prozentuale Einordnung ist ein besonders konkreter Bestandteil der Markendarstellung: Nicht ein einzelner Bodentyp, sondern die Kombination verschiedener Materialien steht im Vordergrund.
Auch das dokumentierte Rebsortenprofil ist entsprechend vielfältig. Garnatxa und Carinyena gehören ebenso dazu wie Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot. Für die Einordnung einzelner Weine bleiben deshalb Rebsorte beziehungsweise Cuvée und die jeweilige Herstellung maßgeblich; aus dem Bodenprofil allein lässt sich kein vollständiger Geschmackscharakter ableiten.
Familienbezüge und historische Editionen
Die Familiengeschichte reicht bei Pascona über den Namen hinaus. Vier Finca-Weine werden als personifizierte Hommage an Mitglieder der Familie beschrieben. Dadurch erhält die Finca innerhalb der Markenarchitektur eine biografische Dimension.
Zur dokumentierten Historie gehören außerdem La Reina Dolça und La Reina Rància. Der Produzent führt beide als limitierte Sondereditionen, die zwei mittelalterlichen Königinnen gewidmet sind. Sie stehen damit für einen historischen Erzählstrang der Marke, der über die geografische Zuordnung zur DO Montsant und das Rebsortenprofil hinausweist.