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Von zugekauften Trauben zu eigenen Weinbergslagen
Die Geschichte von Ceretto beginnt in den 1930er-Jahren mit Riccardo Ceretto, der zunächst zugekaufte Trauben vinifizierte. In den 1960er-Jahren begannen Bruno und Marcello Ceretto, geeignete Weinbergslagen zu erfassen und eigene Weinberge zu erwerben. Diese Entwicklung veränderte die Grundlage, auf der das Unternehmen seine Weine erzeugte.
Der erste eigene Weinberg war Bricco Asili in Barbaresco. Die namensgleiche Kellerei wurde 1973 als erste von Bruno und Marcello Ceretto errichtete Kellerei beschrieben und dem Ausbau am Herkunftsort gewidmet. Bricco Asili steht damit sowohl für einen konkreten Weinberg als auch für einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung von Ceretto.
Blangé und die jüngere Entwicklung
Blangé, ein Langhe Arneis, wurde 1985 als symbolischer Stillwein der Ceretto-Kellerei eingeführt. Die Linie gehört zur dokumentierten Geschichte des Unternehmens und markiert eine weitere historisch belegte Weinlinie neben der Entwicklung über eigene Weinbergslagen.
Eine weitere Zäsur bildet die 2015 erhaltene Bio-Zertifizierung. Ceretto ordnet sie als Teil der Entwicklung zu nachhaltigeren Bewirtschaftungsmethoden ein. Damit ist ein konkreter Bewirtschaftungsaspekt für die jüngere Unternehmensgeschichte dokumentiert, ohne daraus weitergehende Aussagen über einzelne Weine oder Jahrgänge abzuleiten.
Monsordo Bernardina als Unternehmensstandort
Das Gut Monsordo Bernardina fungiert als zentraler Unternehmensstandort. Dort liegen Produktions-, Reife-, Verwaltungs- und kommerzielle Funktionen. Zusammen mit der namensgleichen Kellerei Bricco Asili zeigt sich eine Struktur, die zentrale Betriebsaufgaben mit dem Ausbau am Herkunftsort verbindet.