- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Ein historischer Name, seit 2008 neu gefasst
Die Geschichte von Bélair reicht nach Angaben des Guts bis in das 17. Jahrhundert zurück. Bereits 1691 war die Besitzung für ihre „vins de cru“ bekannt und ihre Weine wurden exportiert. Einen entscheidenden Einschnitt markiert das Jahr 2008: Christian und Édouard Moueix erwarben Château Bélair und gaben dem Cru den Namen Château Bélair-Monange. Mit „Monange“ wird Adèle Moueix, geborene Monange, gewürdigt.
2012 dokumentierte das INAO die Fusion von Bélair-Monange und Château Magdelaine zu einer einzigen 23,5 Hektar umfassenden Propriété. Herausgeberin der offiziellen Gutswebsite ist die Société Civile du Château Bélair-Monange mit Sitz in Saint-Émilion.
23,5 Hektar zwischen Kalkstein und Lehm
Der Weinberg bildet eine zusammenhängende Fläche in Saint-Émilion. Sein geologisches Profil umfasst das bis auf 88 Meter ansteigende Plateau aus Astéries-Kalkstein, das von einer dünnen Lehmschicht bedeckt ist. Hinzu kommen Terrassen mit blauem Lehm auf Kalkstein sowie südliche Lehmhänge. Diese drei Elemente beschreiben die vom Gut selbst hervorgehobene Grundlage seiner Rebflächen.
Klassifikation und Herkunft richtig lesen
Château Bélair-Monange wird als Saint-Émilion Premier Grand Cru Classé geführt; die offizielle Weinseite dokumentiert zudem historische Jahrgänge. Davon zu unterscheiden ist die geschützte Herkunftsbezeichnung Saint-Émilion: Sie bezeichnet eine eigenständige Appellation für Rotweine. Klassifikation und Appellation sind damit nicht gleichbedeutend, sondern benennen unterschiedliche Ebenen – die Stellung des Châteaus einerseits und die rechtlich geschützte Herkunft andererseits.