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Ein Château mit historisch dokumentiertem Namen
Château La Garde liegt in Martillac und gehört zur Appellation Pessac-Léognan. Die Bezeichnung „Lagarde“ ist auf der Cassini-Karte von 1756 verzeichnet. Für das Anwesen sind im Lauf seiner Geschichte außerdem die Namen Domaine de La Garde, Clos de La Garde und Château La Garde dokumentiert. Nach dem Erwerb durch die Familie Lacoste im Jahr 1877 wurde der Weinbau auf dem Gut ausgebaut.
Die offizielle Website des Châteaus wird von Dourthe SAS herausgegeben. Diese Angabe betrifft das Impressum der Website und ist von der historischen Entwicklung des Anwesens zu unterscheiden.
Weinberg als geschlossenes Ensemble
Château La Garde beschreibt seinen Weinberg als zusammenhängendes Areal, in dem unterschiedliche Böden, Wald und Gewässer zusammenkommen. Biodiversität nimmt in dieser Darstellung eine zentrale Rolle ein. Das ist weniger ein abstraktes Naturversprechen als ein klarer Bezug auf die landschaftlichen Elemente des eigenen Weinbergs.
Die dokumentierten Cuvées
Der Name Château La Garde steht für einen Weißwein des Guts sowie für weitere Weine des Hauses. Terrasse de La Garde wird ausdrücklich als Zweitwein von Château La Garde geführt. Der Begriff Zweitwein bezeichnet dabei eine eigenständige Abfüllung neben dem Wein, der den Château-Namen trägt.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Château La Garde blanc: Er stammt laut Erzeuger aus nur zwei Hektar der Domaine und wird als Erzeugung in begrenztem Umfang beschrieben. Diese kleine Fläche ist eine konkrete Besonderheit innerhalb des dokumentierten Profils des Weinguts.