Château La Lagune

Château La Lagune zählt nach eigener Darstellung zu den ältesten Gütern des Médoc; seine Wurzeln reichen laut Chronik bis zu einem 1587 entstandenen Weingut zurück. Der gleichnamige Grand Vin ist als 3ème Grand Cru Classé der Klassifikation von 1855 ausgewiesen.

Seit Anfang der 2000er Jahre gehört das Château der Familie Frey; Caroline Frey leitet es seit 2004. Die vollständige Umstellung auf biologischen Weinbau erfolgte 2016, 2021 kam die biodynamische Biodyvin-Zertifizierung hinzu.

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Ein historisches Château im Médoc

Château La Lagune zählt nach eigener Darstellung zu den ältesten Gütern des Médoc. Seine Geschichte wird auf ein Dorf an natürlichen Wasserstellen zurückgeführt, aus dem im Jahr 1587 ein Weingut hervorging.

Eine zentrale Referenz des Hauses ist die Klassifikation von 1855: Der Grand Vin Château La Lagune wird dort als 3ème Grand Cru Classé geführt. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den klassifizierten Grand Vin und beschreibt seine Einordnung innerhalb dieser historischen Médoc-Klassifikation.

Frey-Familie und biodynamische Zertifizierung

Die Familie Frey wurde laut der Chronik des Château Anfang der 2000er Jahre Eigentümerin. Caroline Frey führt Château La Lagune seit 2004. Unter dieser Leitung wurde der gesamte Weinbergsbetrieb 2016 auf biologische Bewirtschaftung umgestellt. Seit 2021 trägt das Gut zudem die biodynamische Zertifizierung Biodyvin.

Zur ökologischen Ausrichtung gehört auch ein 34 Hektar umfassender Sumpfbereich, den das Château als Biodiversitätsrefugium ausweist. Damit ist der Biodiversitätsgedanke nicht allein an die Rebflächen gebunden, sondern schließt einen ausdrücklich benannten Landschaftsraum des Anwesens ein.

Die Weine des Hauses

Der Name Château La Lagune steht zunächst für den klassifizierten Grand Vin. Daneben führt das Haus mit Moulin du Château La Lagune einen weiteren eigenständigen Wein. Die beiden Namen sollten daher nicht gleichgesetzt werden: Die Einstufung als 3ème Grand Cru Classé ist dem Grand Vin Château La Lagune zugeordnet.

Bei Jahrgangsangaben handelt es sich um zeitlich unterschiedliche Abfüllungen eines Weins, nicht um eigenständige Weinlinien. Für die Einordnung eines Jahrgangs bleiben daher stets dessen konkrete Angaben maßgeblich.

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