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Ein Name aus einem Eigentümerwechsel
Die Geschichte von Château Langoa Barton ist ungewöhnlich klar mit einem Datum verbunden. Im Jahr 1821 verkaufte Pierre-Bernard de Pontet das Anwesen Langoa an Hugh Barton. Mit dem Erwerb erhielt es den Namen Château Langoa Barton. Die Produzentenseite führt die Barton-Familie seit diesem Zeitpunkt als Eigentümerin und beschreibt die Fortführung der Geschichte über sechs Generationen.
Auch die bauliche Geschichte reicht weiter zurück als der heutige Name: Die Chartreuse des Anwesens wurde 1758 errichtet. Sie ist damit ein historischer Bezugspunkt des Guts, während die Bezeichnung Langoa Barton die seit 1821 bestehende Verbindung zur Familie Barton festhält.
Saint-Julien und die Klassifikation von 1855
Château Langoa Barton gehört zur Appellation Saint-Julien und trägt den Status eines Grand Cru Classé der Klassifikation von 1855. Diese Klassifikation ist eine historische Qualitätsrangordnung des Bordeaux; für das Gut ist sie ein fest verankerter Teil seiner offiziellen Einordnung.
Die als Terroir des Châteaus bezeichneten Parzellen liegen auf quartären Kieshängen und sind zum Fluss hin ausgerichtet. „Quartär“ verweist dabei auf eine geologische Zeitstufe; Kiesböden sind hier die konkret dokumentierte Grundlage der Weinbergsbeschreibung.
Orientierung bei Jahrgangsweinen
Bei Château Langoa Barton ist der Jahrgang wesentlicher Bestandteil der Bezeichnung eines Weins. Er benennt das Erntejahr und sollte nicht mit dem Abfüllzeitpunkt gleichgesetzt werden. Für eine sachliche Einordnung einzelner Flaschen sind daher stets die vollständige Château-Bezeichnung und der angegebene Jahrgang maßgeblich.