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Vom Couvent des Feuillants zum Château Meyney
Die historische Erzählung von Château Meyney beginnt nicht mit einem klassischen Château-Bau, sondern mit einem religiösen Ort: Für das Jahr 1662 verweisen die Archive auf ein Kloster, das als Couvent des Feuillants bezeichnet wird. Prieur de Meyney ist einer der beiden Weine, die das Haus offiziell aufführt.
Seit 2004 zählt das Weingut zu CA Grands Crus, einer Tochtergesellschaft der Crédit-Agricole-Gruppe. Das Gut verwendet für seine historische Selbstbeschreibung die Formel vom „Vergessenen“ der Klassifikation von 1855. Dies ist eine markeneigene historische Einordnung und keine Klassifikation als Grand Cru Classé.
Ein geschlossener Weinbergsblock über der Gironde
Der Weinberg umfasst 51 Hektar und bildet einen zusammenhängenden Block auf Anhöhen über der Gironde. Seine geologische Grundlage wird mit Garonne-Kiesen und einer blauen Tonschicht im Untergrund beschrieben. Diese konkrete Kombination gehört zu den markanten Angaben des Gutsprofils.
Das veröffentlichte Rebsortenprofil lautet 53 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 15 % Petit Verdot und 3 % Cabernet Franc.
Zwei Weine unter dem Namen Meyney
Die offizielle Weinübersicht des Hauses unterscheidet zwei Weine: Château Meyney und Prieur de Meyney. Für eine präzise Einordnung lohnt es sich daher, neben dem Jahrgang stets den vollständigen Namen auf dem Etikett zu beachten. Der Jahrgang bezeichnet das Erntejahr; die beiden Namen stehen für unterschiedliche Weine innerhalb des Hauses.