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Historische Wurzeln, seit 1993 neu geprägt
Die Geschichte von Château Monbousquet reicht nach der Chronik des Guts bis in das Jahr 1540 zurück. Einen maßgeblichen späteren Einschnitt markiert 1993: In diesem Jahr übernahmen Chantal und Gérard Perse Château Monbousquet und leiteten eine umfassende Neuausrichtung von Weinbergen und Kellerei ein.
Das Weingut befindet sich südwestlich des Dorfs Saint-Émilion und umfasst 32 Hektar. Château Monbousquet ist als Saint-Émilion Grand Cru Classé ausgewiesen – eine Bezeichnung, die den roten Château-Wein prägt.
Die rote Cuvée
Für den roten Monbousquet nennt das technische Datenblatt 60 Prozent Merlot, 30 Prozent Cabernet Franc und 10 Prozent Cabernet Sauvignon. Merlot bildet damit das Fundament der Cuvée; Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon ergänzen sie. Die dokumentierte Rebsortenverteilung macht den roten Wein als dreiteilige Bordeaux-Cuvée kenntlich.
Eine weiße Linie aus Bordeaux
Zur Neuausrichtung unter Gérard Perse gehörte auch die Pflanzung der ersten weißen Reben des Weinguts. Daraus entwickelte sich ein eigenständiger Weißwein, der unter der Appellation Bordeaux Blanc geführt wird.
Damit stehen bei Château Monbousquet zwei klar getrennte Herkunftsbezeichnungen nebeneinander: der rote Saint-Émilion Grand Cru Classé und der weiße Bordeaux Blanc. Gerade diese Verbindung einer bis ins 16. Jahrhundert zurückreichenden Gutsgeschichte mit der später aufgebauten Weißweinlinie bestimmt das Profil des Hauses.