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Ein Familienweingut im Ventoux
Château Pesquié wird seit drei Generationen von der Familie Chaudière geführt. Das Gut befindet sich am Fuß des Mont Ventoux, im Zentrum der Appellation Ventoux im Südosten des Rhônetals. Diese Lage ist für das Selbstverständnis des Hauses zentral: Die Rebflächen liegen durchschnittlich zwischen 250 und 400 Metern Höhe.
Der Produzent verweist besonders auf das Zusammenspiel von Bergnähe, Höhe und kühlen Nächten. Die deutlichen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gelten als prägender Einfluss auf Frische, Ausgewogenheit und Finesse der Weine. Damit steht Château Pesquié für eine Ventoux-Interpretation, deren Profil ausdrücklich an diese klimatischen Bedingungen gebunden ist.
Biologischer Anbau und biodynamische Prinzipien
Der Weinberg wird laut Château Pesquié von Ecocert begleitet und ist biologisch zertifiziert. Zugleich bewirtschaftet die jüngere Generation die Reben nach biodynamischen Prinzipien. Beides ist als Teil der Betriebsidentität zu verstehen: Der Fokus liegt auf der Arbeit im eigenen Weinberg und auf dessen unterschiedlichen natürlichen Voraussetzungen.
Quintessence und die Parzellenweine
Eine besondere Rolle nimmt die dreifarbige Cuvée Quintessence ein. Château Pesquié bezeichnet sie als ein wiedererkennbares Kennzeichen des eigenen Stils. Daneben stehen die Parzellenweine Silica, Artemia, Ascensio, Juliette und Tandem.
Diese Weine sind nicht bloß nach einem einheitlichen Schema angelegt. Sie sollen jeweils verschiedene Böden, Höhenlagen und Rebsorteninterpretationen des Weinbergs sichtbar machen und damit dessen geologische Vielfalt herausstellen. Für die Einordnung des Hauses ist genau diese Verbindung wesentlich: ein Familienbetrieb in der Appellation Ventoux, dessen Weine die Bedingungen eines hoch gelegenen, vom Mont Ventoux beeinflussten Weinbergs differenziert aufgreifen.