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Château Pibarnon steht für Bandol aus hoch gelegenen Weinbergen bei La Cadière d’Azur mit Blick über das Mittelmeer. Die Rebflächen reichen bis auf ungefähr 300 Meter Höhe und liegen nach Angabe des Weinguts auf sehr alten, kalkreichen Böden aus der Trias. Als prägende Rebsorte rückt Pibarnon Mourvèdre in den Mittelpunkt.
Ein Gut, das seit 1977 neu geprägt wurde
Die dokumentierte jüngere Geschichte des Anwesens beginnt im Dezember 1977: Catherine und Henri de Saint Victor erwarben Pibarnon damals als insgesamt 16 Hektar großes Anwesen, von denen 3,5 Hektar mit Reben bestockt waren. Diese Erwerbsgeschichte ist ein konkreter Bezugspunkt für das heutige Château de Pibarnon; weitergehende Aussagen zu Besitzverhältnissen oder zur Entwicklung der Rebfläche lassen sich daraus jedoch nicht ableiten.
Höhe, Kalk und Mourvèdre
Die Lage der Weinberge gehört zu den höher gelegenen Bereichen der Bandol-Appellation. Pibarnon verweist dabei auf einen hohen Kalksteinanteil im triassischen Untergrund. Trias bezeichnet eine erdgeschichtliche Formation; für das Gut ist der kalkreiche Boden ein wesentliches Merkmal seiner Terroirbeschreibung.
Mourvèdre wird vom Château ausdrücklich als Rebsorte verstanden, die den Ausdruck dieses Terroirs besonders deutlich vermittelt. Damit ist sie nicht bloß ein Bestandteil der Weinberge, sondern ein Kern der Markenidentität von Pibarnon.
Les Restanques als historische zweite Linie
Neben den Weinen unter dem Namen Château de Pibarnon ist Les Restanques historisch als zweites Etikett des Hauses belegt. Die Linie gehört damit zum dokumentierten Portfolio-Kontext des Guts, ohne dass daraus Aussagen über einzelne Jahrgänge, aktuelle Abfüllungen oder Verfügbarkeiten folgen.
Zur Einordnung des Namens
Die Produzentenidentität wird in einem offiziellen Datenblatt als Château de Pibarnon SCEA mit Sitz in La Cadière d’Azur, Frankreich, geführt. „Château Pibarnon“ bezeichnet somit das Weingut und seine Weinmarke in Bandol.