- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Ein Name aus dem 18. Jahrhundert
Die Geschichte von Château Smith Haut Lafitte ist mit George Smith verbunden: Der schottische Weinhändler erwarb das Anwesen Mitte des 18. Jahrhunderts und gab ihm seinen Namen. 1990 übernahmen Florence und Daniel Cathiard das Château. Die Produzentenseite versteht diesen Erwerb als Beginn der heutigen Fortführung der Weinguttradition.
Das Gut befindet sich in der Appellation Pessac-Léognan. Sein Weinbergsbesitz wird vom Appellationsverband als zusammenhängendes Terroir von 67 Hektar beschrieben, geprägt durch Kies der Garonne. Für die grundsätzliche Einordnung der Herkunft hilft der Überblick zu Bordeaux-Weinen und ihren Herkunftsgebieten.
Grand Cru Classé für Rot und Weiß
Château Smith Haut Lafitte wird als Grand Cru Classé de Graves sowohl für rote als auch für weiße Weine geführt. Diese doppelte Klassifikation ist ein zentraler Teil der Identität des Hauses: Der Château-Wein steht nicht nur als Rotwein, sondern ebenso als Weißwein innerhalb der Graves-Klassifikation.
Zum eigenen Weinportfolio gehören außerdem die Zweitweine Les Hauts de Smith und Le Petit Haut Lafitte, jeweils als Rot- und Weißwein. Als Zweitwein bezeichnet man im Bordelais eine eigenständige zweite Abfüllung eines Châteaus; sie ist vom Hauptwein klar zu unterscheiden.
Bewirtschaftung einer empfindlichen Weißweinparzelle
Eine konkret benannte Praxis betrifft den Weißweinberg: Für das Pflügen seiner empfindlichen Hänge setzt das Château pferdegezogene Wagen ein. Damit verweist Smith Haut Lafitte auf eine Bewirtschaftungsentscheidung, die gezielt an diese Parzellen gebunden ist.
So verbindet die Marke mehrere klar definierte Bezugspunkte: einen historisch überlieferten Namensgeber, die Herkunft Pessac-Léognan auf Garonne-Kies, die Klassifikation für beide Weinfarben und ein gegliedertes Portfolio mit Haupt- und Zweitweinen.