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Eine Marke mit ungewöhnlicher Namensgeschichte
„Clos de la Roilette“ ist nicht erst eine moderne Weinbezeichnung, sondern wurde bereits in den 1920er-Jahren als eigene Marke etabliert. Die Eintragung und Veröffentlichung im französischen Amtsblatt erfolgte 1924. Nach Darstellung des Produzenten geht der Name auf Roilette zurück, das Rennpferd eines früheren Eigentümers. Damit verweist die Markenbezeichnung auf eine konkrete Geschichte des Guts und nicht lediglich auf den Ortsnamen Fleurie.
Domaine Coudert in Fleurie
Das Domaine Coudert liegt in Fleurie im Beaujolais und umfasst neun Hektar innerhalb des Cru Fleurie. Fleurie ist eine französische Appellation d’Origine Contrôlée für Rotwein und umfasst die Gemeinde Fleurie. Diese Herkunftsbezeichnung bildet den geografischen Kern von Clos de la Roilette.
Eine wichtige Zäsur markiert das Jahr 1967: Fernand Coudert übernahm damals das laut Produzentenseite vernachlässigte Gut. Seit 1987 führt Alain Coudert den Betrieb weiter. Die Markengeschichte lässt sich damit über die Entwicklung des Domaine Coudert und seine Verankerung in Fleurie erzählen.
Fleurie und weitere Linien
Die offizielle Domaine führt mehrere Weine und Linien unter eigenständigen Bezeichnungen. Dazu zählen Fleurie „Clos de la Roilette“, Fleurie „Cuvée Tardive“ und „La Griffe du Marquis“. Ergänzt wird dieses Fleurie-Profil durch Brouilly „Domaine Coudert“. Diese Namen gehören zum dokumentierten Marken- und Weinkontext des Produzenten; die Bezeichnungen stehen dabei jeweils für die von der Domaine geführten Linien.
Für die Einordnung von Clos de la Roilette sind somit drei Ebenen entscheidend: die seit 1924 belegte Marke, das neun Hektar umfassende Domaine Coudert in Fleurie und ein Portfolio, das neben verschiedenen Fleurie-Bezeichnungen auch Brouilly umfasst.