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Ein junges Projekt mit piemontesischem Fundament
Colombera & Garella hat seinen Sitz in der Cascina Cottignano 2 in Masserano. Die offizielle Firmierung lautet Società Agricola Colombera & Garella S.S. Die Chronik des Betriebs datiert den Beginn des Projekts auf das Jahr 2010: Giacomo Colombera begann damals sein Studium in Alba und arbeitete mit Cristiano Garella zusammen. Aus dieser Verbindung entwickelte sich der heutige Produzent.
Die Rebflächen umfassen nach Angaben des Betriebs sieben Hektar und verteilen sich auf Lessona, Masserano und Brusnengo. Damit ist die Herkunft nicht nur über den Ortsnamen Masserano definiert, sondern über mehrere Gemeinden, in denen Colombera & Garella Weinberge bewirtschaftet.
Nebbiolo, Croatina und Vespolina
Das Rebsortenprofil ist klar umrissen: Der Produzent arbeitet ausschließlich mit den autochthonen Sorten Nebbiolo, Croatina und Vespolina. Autochthon bezeichnet dabei Rebsorten, die als heimisch beziehungsweise regional verankert gelten. Die drei Sorten bilden den botanischen Rahmen des gesamten Projekts; konkrete Weine und Cuvées sind jeweils anhand ihrer eigenen Zusammensetzung einzuordnen.
Bramaterra und Lessona als Portfolioachsen
Ein zentrales Merkmal der Marke ist die parallele Arbeit mit Bramaterra und Lessona. Der Produzent stellt beide als eigenständige Gebietsausdrücke heraus. So stehen Bramaterra Cascina Cottignano und Lessona Crose nicht lediglich für unterschiedliche Namen, sondern für zwei getrennte Herkunftsbezüge innerhalb derselben Produzentenarbeit.
Weitere im Portfolio genannte Weine und Linien sind Pian di Peu, Cavazucchi, Melascone und Vispavola. Ihre genaue Einordnung richtet sich nach der jeweiligen Abfüllung.
Wenig interventionistische Kellerarbeit
In der Kellerei beschreibt Colombera & Garella die eigene Weinbereitung als wenig interventionistisch. Maßgeblich sind demnach die natürlichen Reifezeiten der Weine. Diese Entscheidung ergänzt die Herkunfts- und Rebsortenarbeit um eine klar formulierte Arbeitsweise, ohne den einzelnen Weinen pauschal ein identisches Stilprofil zuzuschreiben.