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Von der Finca Flix zur eigenen Weinmarke
Costers del Sió geht auf die Finca Flix in Balaguer zurück, die im Einzugsgebiet des Flusses Sió liegt. Die Familie Porcioles-Buixó erwarb das Anwesen 1992. Sechs Jahre später wurde die erste Rebfläche angelegt und Vinya Vella genannt. Der Produzent beschreibt diesen Schritt als Wiederbelebung des Weinbaus in der Region.
Das Projekt wird nach Angaben des Erzeugers von der Ehefrau und den Söhnen des Gründers weitergeführt. Damit steht Costers del Sió für ein familiengeführtes Weingutprojekt, dessen Entwicklung an dieses Anwesen und den Aufbau eigener Rebflächen gebunden ist.
Linien und Herkunftsbezeichnungen
Zum offiziellen Markenportfolio gehören Finca Siós, Alto Siós, Siós, Petit Siós, La Boscana und Celistia. Der Produzent führt Weine unter den Herkunftsbezeichnungen DO Costers del Segre und DO Catalunya.
Die Bezeichnung Costers del Segre verdient dabei eine präzise Einordnung: Sie ist eine eigenständige Denominación de Origen in der Provinz Lleida und umfasst sieben Teilgebiete entlang des Segre-Beckens und der Pyrenäen. Sie ist nicht mit Costers del Sió gleichzusetzen, dem Namen des Weingutsprojekts.
Getrennte Verarbeitung als Kellerprinzip
Die Kellereianlagen sind laut Erzeuger darauf ausgerichtet, einzelne Traubenpartien jeweils separat zu verarbeiten. Das ist vor allem eine organisatorische und önologische Voraussetzung, um Partien nicht zwangsläufig gemeinsam auszubauen, sondern sie eigenständig zu behandeln.
2014 ergänzte Costers del Sió sein Angebot um Schaumweine: Siós Brut Blanc de Noirs und Siós Brut Rosé. Diese Erweiterung markiert einen dokumentierten Schritt in der Entwicklung des Portfolios neben den stillen Weinlinien.