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D’Arenberg: Familienweingut aus McLaren Vale
Die Geschichte von d’Arenberg begann 1912, als Joseph Osborn Weinberge in McLaren Vale erwarb. Heute vertritt Chefwinzer Chester Osborn die vierte Generation der Familie. Seit 1959 kennzeichnet ein roter Diagonalstreifen die Etiketten und macht die Weine des Hauses leicht erkennbar.
Auch im Keller pflegt d’Arenberg eine ausgeprägte eigene Handschrift. Bei der Rotweinbereitung kommen offene Gärbehälter zum Einsatz, die Maische wird während der Gärung mit den Füßen untergestoßen und anschließend in Korbpressen gepresst. Diese Verfahren verbinden viele der unterschiedlich benannten Rotweine des umfangreichen Sortiments.
The Dead Arm Shiraz und The Olive Grove Chardonnay
The Dead Arm Shiraz gehört zu den profilierten Rotweinen von d’Arenberg. Der Name verweist auf Eutypa, eine Rebkrankheit, bei der Teile des Rebstocks absterben können. Als konzentrierter, strukturierter Shiraz aus McLaren Vale richtet sich der Wein an Käufer, die einen kräftigen Rotwein mit Entwicklungspotenzial suchen. Beim Kauf sind besonders Jahrgang und Reifezustand zu beachten.
The Olive Grove Chardonnay zeigt die weiße Seite des Produzenten. Er bietet sich an, wenn Chardonnay, Säurestruktur und der Einfluss des Ausbaus wichtiger sind als die Gerbstoffe eines Shiraz. Da sich Herkunftsangaben und Ausbau je nach Abfüllung oder Jahrgang unterscheiden können, liefern Etikett und Jahrgangsbeschreibung die genaueste Orientierung.
Weine von d’Arenberg auswählen
- Rebsorte: Shiraz steht für die zentrale Rotweintradition des Hauses, Chardonnay für eine weiße Alternative.
- Struktur: The Dead Arm ist auf Konzentration und Reifefähigkeit ausgerichtet; weiße Abfüllungen setzen andere Schwerpunkte bei Säure und Ausbau.
- Herkunft: McLaren Vale bildet den Kern der Marke, während bei einzelnen Weinen weitere südaustralische Herkunftsangaben vorkommen können.
- Jahrgang: Vor allem bei strukturierten Rotweinen beeinflusst er Reifezustand und geeignete Trinkphase.