David Duband

David Duband steht für ein familiengeführtes Domaine in Chevannes im Herzen der Hautes-Côtes de Nuits. Seit 1991 vinifiziert David Duband eigene Weine; aus dem ersten Jahrgang von 1,5 Hektar entwickelte sich ein breites Burgunder-Appellationsportfolio entlang der Côte de Nuits.

Die Marke verbindet biologisch bewirtschaftete eigene Rebflächen unter dem Ecocert-Label mit einer markanten Vinifikationsentscheidung: Seit 2008 arbeitet David Duband verstärkt mit Ganztraubenvergärung, bei der 60 bis 90 Prozent der Trauben als ganze Cluster erhalten bleiben.

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Ein Domaine aus Chevannes

Das Domaine David Duband liegt in Chevannes, im Herzen der Hautes-Côtes de Nuits. Seine Weine stammen aus einem breiten Appellationsportfolio der Côte de Nuits, zu dem auch Grand-Cru- und Premier-Cru-Lagen gehören. Damit steht nicht eine einzelne Herkunft im Mittelpunkt, sondern die Arbeit mit unterschiedlichen burgundischen Herkunftsbezeichnungen innerhalb dieser Weinlandschaft.

Die Geschichte als eigenständig vinifizierendes Domaine beginnt 1991. David Duband erzeugte damals seinen ersten Jahrgang aus 1,5 Hektar Rebfläche in mehreren Appellationen von Nuits-Saint-Georges. Die Leitung des familiären Weinguts übernahm er gemeinsam mit seinem Vater Pierre; zur ursprünglichen Bewirtschaftung gehörten Rebflächen in Chevannes und Nuits-Saint-Georges.

Biologischer Weinbau und Ganztraubenvergärung

Heute bewirtschaftet das Domaine 17 Hektar eigene Reben biologisch nach den Vorgaben des Ecocert-Labels. Zugleich verarbeitet es Trauben kleiner Winzer, die nach Angaben des Domaine umweltbewusst arbeiten. Diese Kombination aus eigenen Flächen und ergänzendem Traubenzukauf gehört zur belegten Arbeitsweise des Hauses, ohne die verschiedenen Herkünfte zu einer einzigen Lage oder Stilrichtung zusammenzufassen.

Ein klar dokumentierter Schwerpunkt liegt in der Vinifikation. Seit 2008 setzt David Duband verstärkt auf Ganztraubenvergärung. Dabei bleiben laut Domaine 60 bis 90 Prozent der Trauben als ganze Cluster erhalten – also mitsamt den Stielen, statt vollständig entrappt zu werden. Der Anteil ist damit eine konkrete, Jahrgang und Wein betreffende Herstellungsentscheidung und kein pauschales Merkmal jeder einzelnen Abfüllung.

Erweiterung des burgundischen Portfolios

Eine wichtige Zäsur war das Jahr 2006: Damals erweiterte sich das Domaine durch die Bewirtschaftung von Rebflächen des ehemaligen Domaine Truchot. Dazu gehörten unter anderem die Grand Crus Clos de la Roche und Charmes-Chambertin sowie Premier-Cru-Lagen. Diese Entwicklung erklärt, warum der Name David Duband heute mit einem deutlich breiteren Spektrum burgundischer Appellationen verbunden ist als zu Beginn der eigenen Weinbereitung.

Für die Einordnung der Marke sind daher drei Ebenen entscheidend: die familiäre Verankerung in Chevannes, der Ausbau von einer 1991 begonnenen 1,5-Hektar-Produktion zu einem Domaine mit 17 Hektar eigenen biologisch bewirtschafteten Reben und die seit 2008 betonte Arbeit mit ganzen Trauben. Zusammen mit den unterschiedlichen Herkünften der Côte de Nuits ergibt sich ein präzise beschreibbares Profil, ohne den einzelnen Weinen pauschal einen einheitlichen Stil zuzuschreiben.

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