- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Produktionsgesellschaft aus Arandas
Destiladora San Nicolas, S.A. de C.V. ist als mexikanische Gesellschaft mit variablem Kapital dokumentiert. Der dokumentierte Produktionsstandort befindet sich an der Camino Real Atotonilco in Arandas, Jalisco. Die Ortsangabe verankert den Betrieb präzise in Mexiko, ohne daraus allein Aussagen über einzelne Agavenlagen, Rezepturen oder den Stil der erzeugten Tequilas abzuleiten.
Für die fachliche Einordnung entscheidend ist die Rolle als Produzent: Im NOM-Verzeichnis erscheint Destiladora San Nicolas unter NOM 1440. Diese Kennzeichnung verbindet den Betrieb mit einem offiziell dokumentierten Tequila-Herstellungsprofil und macht die NOM-Nummer zu einem wichtigen Identifikationsmerkmal der Destillerie.
Markenbezüge und Unternehmensgeschichte
Die Destillerie wurde 2008 im Zusammenhang mit dem Erwerb von 100 Prozent der Destiladora San Nicolas durch Campari genannt. In diesem Kontext erscheinen die Tequila-Marken Espolón und San Nicolas. Daraus ergibt sich ein historischer Bezug zur Campari-Unternehmensgeschichte; eine Aussage über die heutige Eigentümerstruktur lässt sich daraus nicht ableiten.
Das NOM-Verzeichnis führt für NOM 1440 außerdem Cabo Wabo und El Espolon als dort hergestellte Marken auf. Diese Zuordnung zeigt die Funktion der Destilladora als Produktionsort für mehrere Marken. Sie ist nicht gleichbedeutend mit einer einheitlichen Stilbeschreibung aller unter dieser NOM-Nummer geführten Tequilas und erlaubt auch keine Aussage über deren jeweilige Verfügbarkeit.
Einordnung für Tequila-Kenner
Wer Flaschen mit dem Herstellerhinweis Destiladora San Nicolas betrachtet, sollte daher zwischen Destillerie, NOM-Nummer und Markenname unterscheiden. Die belastbaren Eckdaten sind der Produktionsstandort Arandas, die Registrierung als Produzent unter NOM 1440, die dokumentierten Markenbezüge zu Espolón und San Nicolas im Zusammenhang mit der Campari-Übernahme sowie die Zuordnung von Cabo Wabo und El Espolon zu NOM 1440. Angaben zu Agavensorte, Reifung, Destillationsverfahren oder einzelnen Abfüllungen benötigen jeweils eine eigene Beleglage.