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Eine Domaine mit klarer Familiengeschichte
Die Wurzeln der Domaine André et Mireille Tissot liegen in Montigny-les-Arsures im Jura. André und Mireille Tissot gründeten beziehungsweise etablierten dort 1962 ihren Weinbaubetrieb. 1983 erhielt er den Namen Domaine André et Mireille Tissot; zuvor war er als Domaine André Tissot dokumentiert. Diese Namensgeschichte ist für die Einordnung wichtig: Die Weinmarke steht für eine eigenständige Domaine und nicht für die gleichnamige Uhrenmarke Tissot oder andere Unternehmen mit diesem Namen.
Die offizielle Chronik führt Stéphane Tissot als nächste Generation. 1993 wird außerdem der Eintritt Bénédicte in Montigny-les-Arsures vermerkt. Damit beschreibt die Markengeschichte keinen anonymen Herkunftsbegriff, sondern die Entwicklung eines Familienbetriebs über mehrere Generationen.
Ökologischer und biodynamischer Entwicklungsschritt
Ein markanter Abschnitt ist der Übergang zum ökologischen Weinbau im Jahr 1999, der in der Domaine-Chronik mit einer ECOCERT-Kontrolle dokumentiert wird. Anfang 2004 begann nach der offiziellen englischen Chronik die biodynamische Bewirtschaftung bei Tissot. Diese zeitliche Abfolge beschreibt die Entwicklung der Domaine; sie ist nicht automatisch als Aussage über einen heute gültigen Zertifizierungsstatus einzelner Weine zu lesen.
Parzellen als Teil der Markenchronik
Die historische Erzählung der Domaine ist zudem mit konkreten Flächen verbunden. Für 2001 dokumentiert die Chronik den Erwerb brachliegender Flächen der Tour de Curon. Später wird die Übernahme von Reben in La Mailloche genannt. Gemeinsam mit den Bezügen zu Tour de Curon und La Mailloche bilden diese Orts- und Parzellenangaben einen wichtigen Teil der überlieferten Terroirgeschichte der Domaine.
Wer Domaine André et Mireille Tissot einordnet, sollte daher vor allem auf die Verbindung aus Jurassischer Herkunft, Familienkontinuität und dokumentierter Bewirtschaftungsentwicklung achten. Die Bezeichnungen einzelner Linien verweisen dabei auf die historische Ausdifferenzierung der Domaine, ohne dass aus ihnen allein eine qualitative Rangfolge abgeleitet werden sollte.