Domaine Bobinet

Domaine Bobinet besteht laut eigener Betriebsgeschichte seit 2002. In diesem Jahr übernahm Sébastien Bobinet 1,8 Hektar Reben und den Keller seiner Großeltern mütterlicherseits; 2011 stieß Émeline Calvez, ausgebildete Sommelière, zu ihm. Seither wird der Betrieb als gemeinsames Projekt der beiden beschrieben.

Die ursprünglichen Flächen umfassen 1,5 Hektar Cabernet Franc und 0,30 Hektar Chenin. Von Hand gelesen, werden die Trauben in einem in den Tuffeau-Hang von Saumur gegrabenen Keller vinifiziert und ausgebaut. Eine wichtige stilistische Etappe begann 2007 mit der Beschäftigung mit karbonischer Mazeration und der Zusammenarbeit mit Bernard Pontonnier.

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Ein Betrieb mit familiärem Ausgangspunkt

Domaine Bobinet besteht laut eigener Betriebsgeschichte seit 2002. In diesem Jahr übernahm Sébastien Bobinet 1,8 Hektar Reben sowie den Keller seiner Großeltern mütterlicherseits. 2011 kam Émeline Calvez hinzu, ausgebildete Sommelière und seither Teil des gemeinsamen Projekts. Die gemeinsame Arbeit von Sébastien Bobinet und Émeline Calvez prägt die weitere Betriebsgeschichte.

Das ursprüngliche Rebsortenprofil ist klar umrissen: 1,5 Hektar entfielen auf Cabernet Franc, 0,30 Hektar auf Chenin. Die Trauben werden von Hand gelesen. Vinifikation und Ausbau erfolgen in einem Keller, der in den Tuffeau-Hang von Saumur gegraben wurde. Dieser konkrete Kellerort gehört damit ebenso zur Betriebsgeschichte wie die Rebflächen und die gemeinsame Arbeit von Sébastien Bobinet und Émeline Calvez.

Entwicklung über die Cuvées

Die Geschichte von Domaine Bobinet lässt sich auch an den dokumentierten Cuvée-Namen ablesen. Zur Entwicklung des Betriebs gehören unter anderem Amatéus Bobi, Echalier, Greta Carbo, Du Rififi à Beaulieu, Ruben, Hanami und Piak!. Diese Namen stehen hier für Stationen einer gewachsenen Weinchronik, nicht für eine zeitlose Festlegung des gesamten heutigen Profils.

Eine wichtige Entwicklungsphase datiert auf das Jahr 2007. Sébastien Bobinet beschäftigte sich damals mit karbonischer Mazeration und arbeitete mit Bernard Pontonnier zusammen. Für die Einordnung der Marke ist dieser Schritt relevant, weil er eine ausdrücklich dokumentierte Auseinandersetzung mit einer bestimmten Vinifikationsweise markiert. Die später genannten Cuvées Hanami und Piak! ergänzen diese Entwicklungsgeschichte.

Woran sich Domaine Bobinet einordnen lässt

Domaine Bobinet steht zunächst für eine überschaubar dokumentierte Herkunftsgeschichte: den Beginn im Jahr 2002, die Zusammenarbeit von Sébastien Bobinet und Émeline Calvez, Cabernet Franc und Chenin als ursprüngliche Rebsorten sowie den Tuffeaukeller von Saumur als Ort der Vinifikation und des Ausbaus. Hinzu kommt eine Cuvée-Historie, die von Amatéus Bobi und Echalier bis zu Hanami und Piak! reicht.

Wer die Marke fachlich betrachtet, sollte deshalb zwischen den stabilen Eckpunkten und den einzelnen Weinen unterscheiden. Stabil belegt sind der familiäre Ursprung des Betriebs, die beiden beteiligten Personen, die ursprünglichen Rebflächen, die Handlese und der Keller im Tuffeau-Hang. Die jeweilige Cuvée gehört dagegen in ihren zeitlichen Entstehungskontext der dokumentierten Betriebsgeschichte.

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