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Ein Familienbetrieb mit langer Abfüllgeschichte
Die Domaine Bonnardot hat ihren Sitz in Villers-la-Faye und wird rechtlich als EARL Domaine Bonnardot geführt. Die Weinbaugeschichte der Familie reicht dort bis 1920 zurück. Ein weiterer markanter Zeitpunkt ist 1971: Seit diesem Jahr füllt der Betrieb Wein selbst ab. Damit lässt sich die Geschichte der Domaine nicht nur über den Anbau, sondern auch über die Entwicklung zum abfüllenden Weingut beschreiben.
Nach Angaben des Guide Hachette umfasst die Domaine 22 Hektar. Danièle Bonnardot übernahm die eigenständige Leitung des Familienbetriebs; 2009 wird als ihr erstes Jahr in dieser alleinigen Verantwortung genannt.
Herkünfte zwischen Hautes-Côtes de Nuits und Ladoix
Die offizielle Website verortet das Weingut in den Hautes-Côtes de Nuits. Das im Guide Hachette beschriebene Portfolio umfasst neben Hautes-Côtes-de-Nuits-Weinen auch Abfüllungen mit den Bezeichnungen Ladoix und Bourgogne. Diese Namen stehen zunächst für unterschiedliche Herkunftsangaben und sollten bei der Einordnung eines Weins vollständig gelesen werden. Eine einzelne Bezeichnung lässt dabei keine pauschale Aussage über Jahrgang, Ausbau oder Geschmacksbild einer konkreten Abfüllung zu.
Gerade diese Verbindung aus einem klar benannten Betriebssitz und mehreren burgundischen Herkunftsbezeichnungen macht die Domaine für die sachliche Orientierung interessant: Nicht allein der Name des Weinguts, sondern die jeweilige Appellation auf dem Etikett bestimmt, wie eine Flasche fachlich einzuordnen ist.
Biologisch zertifiziert seit 2024
Die Domaine Bonnardot ist nach eigener Angabe seit 2024 biologisch zertifiziert. Diese Zertifizierung markiert einen aktuellen Abschnitt in der Betriebsgeschichte und ergänzt die länger zurückreichende Familien- und Abfülltradition. Sie ist als Status des Weinguts zu verstehen; Aussagen zu einzelnen Jahrgängen oder konkreten Weinen lassen sich daraus nicht automatisch ableiten.