Domaine Chantal Lescure

Domaine Chantal Lescure wurde 1975 von Chantal Lescure und Xavier Machard de Gramont gegründet. Laut Domaine umfasst der Weinbergsbesitz 19 Hektar und reicht von Meursault bis Vougeot; seit 2009 ist der gesamte Weinberg biologisch zertifiziert.

Mit etwa zwei Dritteln Pinot Noir und einem Drittel Chardonnay verbindet die Marke eine klare Rebsortengewichtung mit einer wenig interventionistischen Vinifikation. Die Weine reifen rund 16 bis 18 Monate auf der Hefe, werden nicht filtriert und erhalten nur sehr sparsam neues Holz.

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Ein burgundisches Domaine mit weiter Weinbergsstreuung

Die Geschichte von Domaine Chantal Lescure beginnt 1975 mit Chantal Lescure und Xavier Machard de Gramont. Laut Domaine umfasst der Weinbergsbesitz 19 Hektar und reicht von Meursault bis Vougeot. Damit steht nicht nur ein einzelner Ort, sondern die Arbeit mit unterschiedlichen Parzellen und Appellationen im Zentrum der Marke.

Im Rebsortenprofil dominiert Pinot Noir mit ungefähr zwei Dritteln der Rebfläche. Chardonnay macht etwa ein Drittel aus. Die offizielle Weinübersicht führt entsprechend sowohl Rotweinherkünfte wie Nuits-Saint-Georges 1er Cru als auch weiße Burgunder aus Meursault; als historische beziehungsweise aktuelle Markenweine wird außerdem Clos de Vougeot Grand Cru genannt.

Biologischer Weinbau und zurückhaltender Ausbau

Der gesamte Weinberg ist laut Domaine seit 2009 biologisch zertifiziert. Diese Zertifizierung beschreibt die Bewirtschaftung, sagt für sich genommen jedoch nichts über den einzelnen Jahrgang oder dessen sensorische Ausprägung aus. Für die Kellerarbeit formuliert das Weingut einen wenig interventionistischen Ansatz: Vinifikation und Ausbau sollen den Ausdruck der Parzellen und Rebsorten in den Vordergrund stellen.

Ein konkretes Merkmal dieser Arbeitsweise ist die Reifezeit von etwa 16 bis 18 Monaten auf der Hefe. Anschließend werden die Weine nicht filtriert. Neues Holz kommt nach Angaben des Produzenten nur sehr sparsam zum Einsatz. Diese Entscheidungen sind als Herstellungsrahmen zu verstehen, nicht als pauschale Stilgarantie für jede einzelne Abfüllung.

Entwicklung der Marke

Die jüngere Führungsgeschichte wird auf der offiziellen Markenseite mit Jean-Philippe Girard verbunden, der dort als Übernehmer der Leitung genannt wird. Zugleich beschreibt die Domaine eine Partnerschaft mit Éric Rousseau. Die Marke steht damit für ein seit 1975 bestehendes Weingut, dessen heutige Darstellung sowohl die ursprüngliche Gründungsgeschichte als auch die weitere Entwicklung der Leitung berücksichtigt.

Für die Einordnung einzelner Weine sind vor allem die konkrete Appellation, die Rebsorte und der Jahrgang maßgeblich. Bei burgundischen Bezeichnungen sollte zudem zwischen Ortsname, benanntem Weinberg und Klassifikationsstufe unterschieden werden. Die Markenhistorie reicht dabei von regional unterschiedlichen Herkünften bis zu den offiziell geführten Beispielen Meursault, Nuits-Saint-Georges 1er Cru und Clos de Vougeot Grand Cru.

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