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Ein neu gegründetes Weingut mit Beaujolais-Wurzeln
Domaine Chapel entstand aus der gemeinsamen Entscheidung von Michele Smith und David Chapel, 2015 ins Beaujolais zurückzukehren und dort ein eigenes Projekt aufzubauen. Ein Jahr später gründeten sie das Weingut. David Chapel hatte zuvor im Weinberg und Keller der Domaine Lapierre gearbeitet; Michele Smith und David Chapel lernten sich 2013 kennen.
Zur Geschichte des Namens gehört außerdem Davids familiärer Hintergrund: Die Markengeschichte verweist auf seine Eltern Suzanne und Alain Chapel sowie auf das frühere Drei-Sterne-Restaurant Restaurant Alain Chapel. Domaine Chapel verbindet damit eine jüngere Gründung mit einer Verankerung in der französischen Restaurant- und Winzerwelt.
Sieben Hektar in drei Beaujolais-Gebieten
Die Domaine bewirtschaftet sieben Hektar Reben an den Hängen des Beaujolais. Die Flächen verteilen sich auf Chiroubles, Fleurie und Régnié. Für die Domaine-Chapel-Weine nennt der Produzent steile, hoch gelegene Parzellen; die Chapels bearbeiten diese Weinberge von Hand.
Diese Angaben beschreiben keine einheitliche Großlage, sondern mehrere klar benannte Herkunftsbereiche innerhalb des bewirtschafteten Rebflächenbestands. Entscheidend für die Identität der Domaine ist daher die Verbindung aus Bewirtschaftung, manueller Arbeit und den unterschiedlichen Parzellen in Chiroubles, Fleurie und Régnié.
Domaine Chapel und Smith-Chapel: zwei klar getrennte Linien
Neben den Weinen der Domaine existiert die eigenständige Smith-Chapel-Linie. Sie umfasst Micro-Négoce-Weine aus biologisch bewirtschafteten Parzellen im Beaujolais und im nahen Mâconnais. Micro-Négoce bezeichnet dabei nicht den Wein aus den von Domaine Chapel bewirtschafteten Rebflächen, sondern eine separate Linie.
Für die Einordnung der Marke ist diese Unterscheidung wesentlich: Domaine Chapel bewirtschaftet sieben Hektar Reben und bearbeitet diese Parzellen von Hand; Smith-Chapel erweitert den geografischen und herkunftsbezogenen Rahmen um eine eigenständige Micro-Négoce-Linie.