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Höhenlage als Ausgangspunkt
Clos Bellane liegt bei Valréas auf 410 Metern Höhe und umfasst nach Angaben des Produzenten 60 Hektar, davon 48 Hektar Rebfläche. Diese Lage bildet den geografischen Kern der Marke. Die Rebsortenausrichtung folgt dabei den regionalen Rhône-Traditionen: Im Rotwein dominiert Grenache, ergänzt durch Syrah. Für die Weißweine werden Roussanne, Marsanne und Viognier genannt.
Damit ist Domaine Clos Bellane nicht ausschließlich über eine einzelne Rebsorte oder eine einzelne Abfüllung definiert. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus einem klar umrissenen Weinbergsstandort und einem Portfolio, das mehrere Herkunftsbezeichnungen der Rhône umfasst.
Ein Portfolio über mehrere Appellationen
Die Entwicklung des Betriebs lässt sich an zwei Erweiterungen ablesen. Seit 2011 gehört eine 1,14 Hektar große Rebfläche in der Appellation Châteauneuf-du-Pape dazu. 2020 kamen neun Hektar an den höher gelegenen Hängen von Vinsobres hinzu. Beide Schritte erweiterten den geografischen Rahmen über das ursprüngliche Clos bei Valréas hinaus.
Zum markeneigenen Portfolio zählen Clos Bellane Blanc und Clos Bellane Rouge, die als AOP Côtes du Rhône Villages Valréas geführt werden. Hinzu kommen Saint Jacques aus Vinsobres und Urgonien aus Châteauneuf-du-Pape. Die Cuvée-Namen stehen dabei jeweils für eigenständige Linien innerhalb des Markenportfolios; eine direkte Zuordnung der Namen zu den genannten Erweiterungsjahren lässt sich daraus nicht ableiten.
Weinbereitung mit Schwerkraftverteilung
Auch die Kellerei ist ein unterscheidbares Merkmal. Sie wurde nach dem Prinzip der Schwerkraftverteilung konzipiert. Für die Verarbeitung stehen unter anderem Betontanks und temperaturgeregelte Edelstahltanks zur Verfügung. Die Anlage verbindet damit eine bauliche Organisation der Arbeitsschritte mit unterschiedlichen Behältermaterialien für die Vinifikation.
Für die Einordnung von Domaine Clos Bellane sind folglich drei Ebenen maßgeblich: das hoch gelegene Clos bei Valréas, die Erweiterungen nach Vinsobres und Châteauneuf-du-Pape sowie die klar benannten Weine von Clos Bellane, Saint Jacques und Urgonien. Zusammen ergibt sich das Bild eines regional verankerten Rhône-Portfolios mit mehreren geografischen Bezugspunkten.