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Arbois und acht Generationen Weinbau
Domaine de la Touraize ist ein eigenständiger Weinbaubetrieb in Arbois im französischen Jura. Der Betrieb beschreibt eine Weinbautradition von acht Generationen auf Familienflächen. Die Rebflächen sind der geschützten Herkunftsbezeichnung AOP Arbois zugeordnet.
Zur Leitung beziehungsweise zu den handelnden Personen liegen in den vorliegenden Belegen keine Angaben vor. Belegt ist die Einordnung als landwirtschaftliche Betriebsgesellschaft in der Rechtsform einer SCEA mit Sitz in Arbois.
Jura-Rebsorten und Parzellenbezug
Domaine de la Touraize kultiviert Chardonnay, Savagnin, Ploussard, Trousseau und Pinot Noir. Die Vielfalt von Böden und Parzellen bildet nach Angaben des Betriebs die Grundlage für zahlreiche parzellenbezogene Cuvées. Damit stehen neben den Rebsorten auch die jeweiligen Rebflächen im Mittelpunkt der Weinherstellung.
Eine parzellenbezogene Cuvée stellt die Herkunft aus einer bestimmten Rebfläche in den Vordergrund. Für die Einordnung solcher Weine sind daher neben der Rebsorte auch die jeweilige Parzelle und der Jahrgang relevant. Eine qualitative Rangfolge der einzelnen Cuvées ist aus den vorliegenden Angaben nicht abzuleiten.
Biologische Bewirtschaftung und spontane Gärung
Das Weingut bezeichnet sich als zertifiziert biologisch wirtschaftend. Für die Gärung nennt der Betrieb spontane Prozesse, die durch Wildhefen ausgelöst werden. Auf Chaptalisierung wird verzichtet; damit ist dem Most kein Zucker zugesetzt, um den späteren Alkoholgehalt zu erhöhen.
Das Markenprofil beruht damit auf klar belegten Eckpunkten: dem Sitz in Arbois, der Zuordnung der Rebflächen zur AOP Arbois, einer Weinbautradition von acht Generationen auf Familienflächen, den genannten Jura-Rebsorten sowie der parzellenbezogenen Arbeit. Hinzu kommen die biologische Zertifizierung und die beschriebene Vinifikation mit Wildhefen ohne Chaptalisierung.