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Ein Weingut mit breit gefächertem Côte-de-Nuits-Portfolio
Domaine Jean Grivot hat ihren Sitz in Vosne-Romanée und bewirtschaftet Rebflächen in vier Gemeinden der Côte de Nuits: Vosne-Romanée, Vougeot, Chambolle-Musigny und Nuits-Saint-Georges. Die Verteilung von 15,5 Hektar auf 22 Appellationen beschreibt ein Gut, dessen Herkunftsspektrum weit über eine einzelne Gemeinde hinausreicht.
Zum belegten Grand-Cru-Portfolio gehören Clos de Vougeot, Échezeaux und Richebourg. Die drei Namen markieren unterschiedliche Herkünfte innerhalb des Portfolios. Eine Einführung in die burgundischen Herkunftsstufen bietet der Beitrag Welche Weine kommen aus dem Burgund?.
Von Joseph Grivot bis Mathilde Grivot
Die dokumentierte Geschichte beginnt mit Joseph Grivot, der Ende des 18. Jahrhunderts seine Weinberge in Arcenant im Jura veräußerte und nach Burgund übersiedelte. Über die folgenden Generationen entwickelte sich die Domaine in Vosne-Romanée weiter. Ein greifbarer historischer Punkt ist der Erwerb einer Parzelle im Clos de Vougeot im Jahr 1919.
2017 vollzog sich ein weiterer Generationswechsel: Mathilde Grivot übernahm von ihren Eltern Étienne und Marielle Grivot. Damit bleibt der Name Grivot nicht nur historischer Bezug, sondern prägt auch die jüngere Entwicklung des Weinguts.
Herkunften im Portfolio
Bei Domaine Jean Grivot verweist die jeweilige Appellation auf ein Portfolio, das 22 Appellationen umfasst. Die Rebflächen liegen in Vosne-Romanée, Vougeot, Chambolle-Musigny und Nuits-Saint-Georges; zu den Grand-Cru-Herkünften zählen Clos de Vougeot, Échezeaux und Richebourg.
Die Domaine Jean Grivot ist dabei ausdrücklich nicht mit der Domaine Grivot-Goisot zu verwechseln. Letztere befindet sich in Saint-Bris-le-Vineux im Auxerrois und ist ein anderes Weingut.