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Domaine Santa Duc: sechs Generationen an der südlichen Rhône
Die Geschichte von Domaine Santa Duc reicht bis ins Jahr 1874 zurück, als die ersten Gebäude errichtet wurden. Nach eigener Darstellung wird das Weingut seit sechs Generationen von der Familie Gras geprägt. Einen wichtigen Einschnitt markiert das Jahr 1985: Yves Gras übernahm damals den Familienbetrieb von seinem Vater Edmond. Später setzte Benjamin Gras die parzellenbezogene Arbeit der Domaine fort.
Der geografische Schwerpunkt der Domaine liegt damit in zwei klar benannten Gebieten der südlichen Rhône: Gigondas und Châteauneuf-du-Pape.
Bewirtschaftung und Weinbereitung
Zu den ausdrücklich benannten Arbeitsprinzipien gehören Massenselektion und biodynamische Bewirtschaftung.
Im Keller nennt die Domaine Ganztraubenvergärung, spontane Gärung mit Wildhefen, minimale Intervention und unfiltrierte Abfüllungen. Diese Entscheidungen beschreiben die von Santa Duc selbst hervorgehobene Verbindung aus Weinbergsarbeit und zurückhaltender Kellerpraxis.
Les Hautes Garrigues: historische Parzellen in Gigondas
Les Hautes Garrigues bezeichnet historische Weinbergsparzellen der Domaine in Gigondas. Der Produzent beschreibt sie als das Gründungsterroir, in dem die Weine des Weinguts fest verwurzelt sind. Die Parzellen liegen vollständig im gleichnamigen Lieu-dit auf dem Plateau von Gigondas und umfassen 2,8 Hektar.
Auch die Bewirtschaftung dieses Bereichs ist konkret ausgewiesen: Für Les Hautes Garrigues nennt Domaine Santa Duc eine nach Ecocert zertifizierte biologische sowie eine nach Demeter zertifizierte biodynamische Bewirtschaftung. Dadurch lässt sich die Bedeutung dieser Cuvée innerhalb der Markenidentität präziser einordnen: Sie steht nicht nur für den Namen eines Weins, sondern für einen klar abgegrenzten historischen Parzellenbestand und dessen dokumentierte Bewirtschaftung.