- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Eine Familiengeschichte aus der Terra Alta
Edetària hat seinen Sitz in Gandesa, im zentralen Bereich der Terra Alta. Joan Àngel Lliberia baute die Marke aus einer familiären Weinbautradition heraus auf. Der Name steht dabei ausdrücklich im Zeichen einer familiären Hommage: an seinen Großvater Llorens, der als Önologe tätig war, und an seine Eltern Pepita und Angel, die als Winzer arbeiteten.
Auch die Bezeichnung Edetària trägt eine historische Ebene. Sie leitet sich laut Produzent von der ehemaligen römischen Straße Via Edetana ab und nimmt Bezug auf die mediterrane Kultur der Region. Das ist keine dekorative Namensgeschichte, sondern ein Teil der markeneigenen Herkunftserzählung.
Aus autochthonen Rebsorten und alten Reben
Edetària beschreibt die eigenen Weine als authentischen Ausdruck autochthoner Rebsorten. Im Zentrum steht die Suche nach einem möglichst reinen Ausdruck des Bodens. Dazu kommt eine ökologisch ausgerichtete Arbeitsweise, die mit dem Erhalt und der Aufwertung alter Rebbestände verbunden wird.
Besonders konkret wird dieser Herkunftsansatz bei den Weinen mit eigenständigem Parzellenbezug. Lassot wird dem familieneigenen Tossal-Weinberg zugeordnet, in dem alte Reben der Garnacha Peluda stehen. Damit verweist diese Weinlinie nicht nur auf eine Rebsorte, sondern auf einen bestimmten Familienweinberg.
Weinlinien mit eigener Herkunftssignatur
Auch LO MAS folgt einer klar beschriebenen Herkunftsidee. Die Linie entsteht aus einer Auswahl in älteren Weinbergen und bezieht die für Edetària genannten Tapàs-Böden ein. Im Markenprofil stehen solche Weine für eine differenzierte Betrachtung einzelner Herkünfte, ohne dass dafür eine allgemeine Stilbehauptung nötig wäre.
Edetària verbindet somit drei nachvollziehbare Ebenen: die familiäre Geschichte hinter der Gründung, die Verankerung in Gandesa und der Terra Alta sowie die Arbeit mit autochthonen Rebsorten, alten Reben und ausgewählten Parzellen. Gerade die Verbindung dieser Elemente prägt die Identität der Marke.