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Ein Weinprojekt gegen den Anlasskonsum
El Vi a Punt wurde 2006 von Oriol Pérez de Tudela ins Leben gerufen. Der Ausgangspunkt war eine konkrete Beobachtung: Niedrige Traubenpreise belasteten den Weinbau, während Wein zugleich immer weniger selbstverständlich zum täglichen Essen gehörte. Die Markenidee richtete sich deshalb nicht auf einen ausschließlich festlichen oder besonderen Konsum, sondern darauf, Wein wieder an den alltäglichen Tisch zurückzuführen.
Diese Entstehungsgeschichte ist für die Einordnung der Marke wichtiger als eine bloße Aufzählung einzelner Herkünfte. El Vi a Punt verstand sich als eigenständiges Weinprojekt mit einem klaren Gebrauchsgedanken: Wein sollte qualitätsorientiert sein, aber auch in einer Form angeboten werden, die zum regelmäßigen Konsum passt.
Bag-in-Box als bewusstes Markenformat
Die Bag-in-Box war dabei kein beiläufiges Verpackungsdetail. El Vi a Punt wählte dieses Format ausdrücklich als Teil des Konzepts für den täglichen Weinkonsum. Historisch wurde unter anderem Qua in einer 3-Liter-Bag-in-Box angeboten. Der Rotwein war reinsortig aus Samsó gekeltert und stammte aus dem Priorat-Umfeld.
Damit verband das Projekt eine ungewöhnliche Darreichungsform mit einer klar benannten Rebsorten- und Herkunftsidentität. Bei El Vi a Punt wurde Bag-in-Box zum sichtbaren Ausdruck der historischen Markenpositionierung.
Mehrere benannte Herkunftsbezüge
Das historische Portfolio beschränkte sich nicht auf eine einzige Herkunft. Belegt sind Bezüge zu Terra Alta, Montsant und Tarragona: genannt werden eine Garnacha Blanca aus Terra Alta, ein Rotwein aus Montsant und ein Rosé aus Tarragona. Qua ergänzte dieses Spektrum mit seinem Bezug zum Priorat-Umfeld.
So verband das Projekt mehrere benannte Herkunftsbezüge mit einem sozialen Ausgangspunkt und dem bewusst gewählten Bag-in-Box-Format.