Emmerich Knoll

Emmerich Knoll ist ein eigenständiges Familienweingut in Unterloiben bei Dürnstein, im niederösterreichischen Weinbaugebiet Wachau. Grüner Veltliner und Riesling prägen das markeneigene Herkunftsprofil mit Weinen aus Rieden wie Schütt, Loibenberg, Kellerberg, Pfaffenberg und Kreutles.

Eine konstante visuelle Signatur begleitet das Weingut seit Jahrzehnten: Die Etiketten sind seit 1960 unverändert und zeigen den heiligen Urban, den Schutzpatron der Weinbauern. Neben trockenen Wachauer Weinen gehören – sofern der Jahrgang es ermöglicht – auch Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen zur dokumentierten Weinwelt.

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Familienweingut aus Unterloiben

Emmerich Knoll hat seinen Sitz in Unterloiben bei Dürnstein in der Wachau, Niederösterreich. Als eigenständiges Familienweingut steht die Marke für ein klar umrissenes Herkunftsprofil: Zu den genannten Rieden zählen Schütt, Loibenberg, Kellerberg, Pfaffenberg und Kreutles. Diese Namen bilden einen wichtigen Teil der Identität des Weinguts und verweisen auf die unterschiedliche Herkunft der Weine innerhalb der Wachau.

Grüner Veltliner und Riesling im Mittelpunkt

Die beiden Hauptrebsorten bei Emmerich Knoll sind Grüner Veltliner und Riesling. Ergänzend werden Gelber Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay und Pinot Noir genannt. Damit umfasst die dokumentierte Weinwelt der Familie nicht nur die für das Weingut zentralen weißen Sorten, sondern auch weitere aromatische, weiße und rote Rebsorten.

Zum Profil gehören klassische trockene Wachauer Weine ebenso wie edelsüße Weinstile. Belegt sind Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, sofern die Bedingungen eines Jahrgangs ihre Erzeugung ermöglichen. Diese Weine stehen damit für einen eigenständigen Teil der Markengeschichte und sollten nicht mit den trockenen Abfüllungen gleichgesetzt werden.

Das Etikett mit dem heiligen Urban

Seit 1960 sind die Etiketten des Weinguts unverändert. Ihr Motiv zeigt den heiligen Urban, der als Schutzpatron der Weinbauern gilt. Das Bild verbindet die verschiedenen Rebsorten, Rieden und Weinstile unter einer wiedererkennbaren Markengestaltung, ohne die Unterschiede zwischen den einzelnen Weinen aufzuheben.

Smaragd und Reifung im Holz

Für die historische Produktionsdarstellung des Weinguts ist außerdem die Behandlung der Smaragd-Weine dokumentiert: Sie wurden nach der Reifung in alten Holzfässern abgefüllt und erst ab September des Folgejahres herausgebracht. Für die Einordnung einer konkreten Abfüllung bleiben daher neben Rebsorte und Herkunft auch Jahrgang und die jeweilige Bezeichnung auf dem Etikett maßgeblich.

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