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Ein Weinbauprojekt für historische Rebsorten
La Melonera wurde 2003 mit dem Ziel ins Leben gerufen, andalusische Rebsorten wiederzugewinnen, die nach der Reblauskrise praktisch verschwunden waren. Damit steht nicht eine möglichst breite Sortenauswahl im Zentrum, sondern die Beschäftigung mit regionalem Rebgut und seiner Erhaltung. Als Beispiele nennt die Marke Tintilla, Blasco, Romé und Melonera.
Der Markenname selbst ist eine Hommage an die Rebsorte Melonera. Diese Benennung macht den historischen und ampelografischen Bezug des Projekts unmittelbar sichtbar: Die Rebsorte ist nicht bloß Bestandteil einer Weinbezeichnung, sondern prägt die Identität von La Melonera.
Höhenlagen in der Serranía de Ronda
Die Finca erstreckt sich über mehr als 200 Hektar in der Serranía de Ronda. Die Weinberge liegen zwischen 650 und 940 Metern Höhe. Diese präzise definierte Höhenlage gehört zu den wesentlichen geografischen Merkmalen des Projekts; aus ihr allein lässt sich jedoch kein bestimmter Weinstil ableiten.
Tradition, Forschung und Erneuerung
La Melonera verbindet die Wiederbelebung historischer Sorten mit Tradition, Forschung, Innovation und Nachhaltigkeit. Der Ansatz verknüpft damit die praktische Arbeit im Weinbau mit der Frage, wie regionales Rebgut erhalten und wieder in einen zeitgemäßen Projektzusammenhang gestellt werden kann. Die Marke steht folglich vor allem für die dokumentierte Auseinandersetzung mit andalusischer Rebsortenvielfalt und deren Rückgewinnung.